Mörderisches Abschlusskonzert auf dem Sensenstein mit 60 jungen Leuten

Mit Mimi und Krimi im Bett

60 junge Musiker spielten ein gutes Konzert: Der Sensenstein war thematischer Mittelpunkt. Foto: Grigoriadou

Nieste. Da liegt die Mimi (Anika Wiegand) im Bett und sucht nach einem Krimi. „Die kenne ich doch alle“, seufzt sie und kuschelt sich enttäuscht ins Bett. Doch dann fällt ihr etwas ein. „Ich habe doch ein Paket bekommen“, ruft sie und springt auf. Sekunden später hält sie es in der Hand: Das Drehbuch mit dem Titel „Mord im Sensenstein-Express“.

Die traditionelle Musikwoche auf dem Sensenstein stand diesmal unter einem kriminellen Motto. 60 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 14 Jahre schauspielerten und musizierten beim Abschlusskonzert in der Jugendburg vor 200 Menschen.

Miss Marple und die Daltons

Mit dabei waren Miss Marple, TKKG, das As-Team und Sherlock Holmes auf der Seite der Guten. Doch was wären die Helden ohne ihre Gegenspieler? Die Panzerknacker, die Daltons und Tritonus schmiedeten böse Pläne, um einen großen Schatz in die Finger zu bekommen: den Sensenstein. Und während die Krimi-Expertin Mimi eine Seite nach der anderen verschlang, spielten das Polizeiorchester, die Streicher der Extra-Klasse (SEK), die kriminell guten Bläser (KGB) und die fröhliche Blockflöten-Initiative (FBI) mit vielen anderen Musikern Stücke wie „Der Kommissar“, „Mission Impossible“, „Alles nur geklaut“ und die Titelmelodie des A-Teams.

„Die Musik ist toll“

„Einfach alles hat mir gefallen“, sagt Ina Tietze und schaut zu ihrer Tochter Larissa. „Die Musik ist toll und auch die Geschichte gefällt mir.“ Auch der 14-jährige Paul Soltmann hat Spaß beim Zuschauen. „Meine Schwester macht mit“, sagt er. „Außerdem spielt das Orchester tolle Lieder.“

Und während die Bösen kurz davor sind, den Sensenstein an sich zu nehmen, entscheidet sich Mimi, dem Drehbuch ein Happy-end zu verpassen. Schließlich ist sie Profi, wenn es um kriminell gute Geschichten geht. (pgr)

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