Tagebau, Gesteinslabor und neue Asphaltmischanlage

Tag der offenen Tür bei der Basalt AG: Mit dem Mini-Bagger im Einsatz

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Vor der neuen Asphaltmischanlage: Vorn steht Jonatan Harz (8) und zeigt den Lageplan. Hinter ihm sind (von links) Herbert Engelhardt, Bernhard Scheffer, Manfred Braun, Harald Zindel, Heinz Ringleb, Fritz Junghans und Helmut Vöcks zu sehen.

Söhrewald. Meterhoch türmen sich die Zutaten für den perfekten Asphalt im Steinbruch am Ölberg. Die Brüder Janus (10) und Jonatan Harz (8) aus Eiterhagen schauen sich staunend um. Zusammen mit ihrem Großvater Herbert Engelhardt gehörten sie zu den 600 Besuchern, die die Chance nutzten, am Tag der offenen Tür der Basalt AG Einblicke in den Tagebau zu bekommen.

Acht Jahre ist es her, dass Besucher den Steinbruch betreten durften. Michael Hinz ist als Technischer Leiter zuständig für den Steinbruch und erklärt: „Wir wollen den Besuchern unter anderem unsere neue Asphaltmischanlage zeigen.“ Und genau diese war ein Anziehungspunkt des Tages. „Dadurch, dass wir die haben, sparen wir viel Zeit und schonen gleichzeitig die Umwelt“, sagt Hinz. Der Asphalt wird gleich vor Ort hergestellt, was Fahrten und somit erhebliche CO2-Emissionen einspart. „Wäre die Asphaltmischanlage an einem anderen Standort, würden wir unsere Umwelt erheblich belasten“, sagt Hinz. Pro Tonne Mischgut spare man etwa neun Kilogramm CO2-Emissionen.

Im Einsatz: Janus Harz (10) hat Spaß auf dem Mini-Bagger.

Bis zu einem bestimmten Anteil wird auch alter abgetragener Straßenbelag verwendet. „Wir haben über 100 Asphalt-Rezepte“, erklärt Hinz. Je nach Asphaltrezept betrage die maximale Mischleistung 280 Tonnen die Stunde.

Alte Erinnerungen weckt der Besuch im Steinbruch bei Herbert Engelhardt: „Mein Großvater hat im Steinbruch gearbeitet“, sagt er. „Mit Brecheisen haben sie die Steinwände bearbeitet, und das im Winter, ohne Handschuhe.“

Programm für Kinder

Für die jüngsten Besucher – die zu ihrer eigenen Sicherheit mit gelben Warnwesten ausgestattet wurden – gab es ebenfalls Programm. Besonders beliebt war nach dem Kinderschminken auch die Arbeit mit einem Mini-Bagger.

Technische Fragen beantworteten die Mitarbeiter an verschiedenen Standorten im Steinbruch. „Wir freuen uns, wenn die Menschen Interesse an unserer Arbeit haben“, sagt Michael Hinz.

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