CDU-Empfang: Kühne-Hörmann stärkte Gimmler Rücken

Lob von Ministerin

Treue zur CDU: Kreisvorsitzender Frank Williges (hinten von links), Bürgermeisterin Ursula Gimmler, Ministerin Eva Kühne-Hörmann und Schauenburgs Unionschef Harald Starke gratulierten Helga Gilch (vorn links) und Gudrun Schneider, die 30 und 25 Jahre der Partei angehören. Foto: Dilling

Schauenburg. Mit dem Besuch der Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) und dem traditionellen, warmen Buffet stimmte sich die Schauenburger CDU am Wochenende im Bürgersaal der Schauenburghalle auf die heiße Phase des Kommunalwahlkampfs ein. Die Partei sei zuversichtlich, gut abzuschneiden, sagte Schauenburgs CDU-Chef Harald Starke.

Ministerin Kühne-Hörmann stärkte vor allem ihrer Parteifreundin, Bürgermeisterin Ursula Gimmler, den Rücken, die ihr Amt im März gegen SPD-Herausforderer Martin Hühne und gegen Gerhard Schaumburg (Offensive) verteidigen muss. Gimmler sei eine „authentische Kommunalpolitikerin“, die bewiesen habe, dass sie auch heikle Themen wie beispielsweise den Streit um den Sportplatzzaun in Hoof oder den Rückbau des Kreisels in dieser Ortschaft bewältigen könne. Gimmler habe „hervorragende Arbeit geleistet“. Zugleich legte die Ministerin die Messlatte für die Amtsinhaberin hoch. Sie wünsche sich für Gimmler ein Wahlergebnis über 50 Prozent, sagte Kühne-Hörmann.

Sie gab der Schauenburger CDU auch gleich einen Tipp mit auf den Weg, wo man noch zusätzliche Stimmen für die Union holen könne: Die Wahlkämpfer sollten die neu Zugezogenen ansprechen. Das seien häufig gut qualifizierte Fachkräfte, die im Volkswagenwerk Baunatal Arbeit gefunden hätten, sagte Kühne-Hörmann.

CDU-Chef Starke machte am Rande der Neujahrsbegrüßung deutlich, dass die Union sich weniger an dem SPD-Herausforderer abarbeiten als die Bilanz und die Perspektive einer erneuten Amtszeit Gimmlers herausstellen will. „Große Aufreger“ gebe es in Schauenburg momentan nicht, sagte Starke. Der 102 Mitglieder zählende CDU-Gemeindeverband werde Mitte Februar sein Programm vorstellen. Dazu zähle der Ausbau von Kita-Plätzen und der Windenergie. (pdi)

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