Misshandeltes Tier: "Unbedingt das Veterinäramt informieren"

Landwehrhagen. Ein Tierarzt aus Landwehrhagen hat, wie berichtet, in seiner Sprechstunde einen Hund misshandelt. Was kann man als Hundebesitzer in einem solchen Fall tun?

An wen kann man sich wenden, und gibt es rechtliche Hilfe? Darüber sprachen wir mit Prof. Dr. Alexander Herzog, Präsident der Landestierärztekammer Hessen.

An welche Stelle sollte man sich wenden, wenn das eigene Haustier vom Tierarzt misshandelt wurde?

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Alexander Herzog: Zunächst sollte man sich an das zuständige Veterinäramt wenden. Das ist auch für den Tierschutz zuständig. Wenn das Amt nicht weiterhelfen kann, ist es möglich, eine Beschwerde an uns, an die Tierärztekammer, zu richten.

Was können Sie in einem solchen Fall unternehmen?

Herzog: Wir recherchieren den Fall dann nach. Wenn sich bestätigt, dass es sich um Tiermisshandlung handelt, sind verschiedene Maßnahmen möglich: Von einem Ordnungsgeld über eine Abmahnung bis zu einem berufsgerichtlichen Verfahren.

Können Sie auch ein Berufsverbot für Tierärzte verhängen?

Herzog: Dazu sind wir nicht befugt. Ein Berufsverbot kann nur ein ordentliches Gericht verhängen. (irh)

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