Kaufungen entscheidet über Strombezug

Eon Mitte hat sich entschuldigt

Arnim Roß

Kaufungen. Der Stromlieferant Eon Mitte hat sich bei der Gemeinde Kaufungen „in aller Form“ für sein fehlerhaftes Angebot entschuldigt. Das teilte Bürgermeister Arnim Roß (SPD) auf Nachfrage der HNA mit.

Eon Mitte hatte im Auswahlverfahren für einen neuen Stromliefervertrag ab Januar 2013 der Gemeinde zertifizierten Ökostrom angeboten, der das Gütesiegel aber gar nicht trägt. Das hatte für Irritationen und Verärgerung geführt, die Gemeindevertretung nahm das Thema von der Tagesordnung.

Zunächst hieß es, man müsse das Verfahren neu aufrollen, weil die Preise der zehn angefragten Anbieter nur bis 12. Oktober gültig waren. Doch nun will die Gemeinde laut Roß prüfen lassen, ob die Preise weiter gelten können. Da das Parlament noch keine Entscheidung getroffen habe, könne das begonnene Verfahren einfach fortgeführt werden.

Entscheidung im November

„Unser Ziel ist es, dem Parlament in der nächsten Sitzung am 8. November eine entscheidungsreife Vorlage zu präsentieren“, sagte Bürgermeister Roß. Zuvor werde er am Montag mit dem Gemeindevorstand über die Situation beraten.

Der Stromliefervertrag soll zwei Jahre laufen. Die Gemeinde will eine Strommenge von 1,6 Millionen Kilowattstunden pro Jahr beziehen und damit das Rathaus, die Kindergärten und das Wasserwerk mit elektrischer Energie versorgen. (hog)

Archivfoto: Träger / nh

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