Wilhelm-Leuschner-Schule Niestetal feierte 40-jähriges Bestehen mit vielen Besuchern

Mode, Sport und Musik

Sahen sich wieder: Katrin Kühle, geborene Radtke, (von links) Stephan „Buddy“ Tressl, Lena Wartosch, Sascha Feldner, Sebastian Brück, Marc Legien, Tanja Lehmann, geborene Vogeley, Matthias Umbach und Franziska Baumhöfener geborene Röder.

Niestetal. Über 1500 Bilder laufen über dem Bildschirm in der Aula der Wilhelm-Leuschner-Schule (WLS) in Niestetal. „Kennst du sie noch?“, „Ach, wie sah ich denn mal aus?“, hört man aus allen Ecken. Zum 40-jährigen Bestehen der Schule fanden sich 800 ehemalige Schüler in ihrer alten Schule wieder. Bernd-Günther Ullrich, der an der WLS viele Jahre unterrichtete, stellte die Bilder aus den Jahren 1971 bis 2011 zusammen. „Da ist die Neugierde natürlich groß. Vor allem bei den älteren Abgängern“, sagte Schulleiterin Ana Viehmann.

Urlaub in Deutschland

Ein herzliches Willkommen gab es für Lena Wartosch und Sebastian Brück aus den Abschlussjahrgang 1994. Beide leben nicht mehr in Deutschland. „Es hat gut gepasst, dass dieses Wochenende das Treffen ist“, sagt Lena Wartosch, die in England wohnt. Aus ihrem Freundeskreis ist es auch Sebastian Brück, der in Schweden seine neue Heimat gefunden hat. Er hat Aufgrund des Festes seinen Deutschland-Urlaub allerdings umgebucht, um dabei zu sein.

Über die guten alten Zeiten plauderte Schulleiterin Ana Viehmann auf der Bühne mit ihren Vorgängern Dieter Lorenz (1988 bis 2006) und Eva Diegel (2006 bis 2010) sowie Bürgermeister Andreas Siebert und dem Landtagsabgeordneten Timon Gremmels (beide SPD), die die WLS besucht hatten. Musik gab es von der Schulband aus den 1990er-Jahren, Salt ´n´ Pepper, und der Band Cislaveng. Für das große Schulfest kannte die Kreativität der Schüler keine Grenzen. Es reichte von Menschenkicker, Lehrer-Ratespiel bis zur Mini-Playback-Show des sechsten Jahrgangs. Die Schüler der G 10 allerdings griffen tief in die Kleiderkiste ihrer Eltern und Bekannten. „Willkommen zu einer Modenschau, die von den wilden 70ern bis heute reicht“, moderierte Lena-Maria Wüstenfeld mit viel Charme und Witz die Schau an.

Und während auf dem gegenüberliegenden Sportplatz die jungen Fußballspieler beim Laufen und Tore schießen ins Schwitzen kommen, sorgen die Outfits und coolen Anzüge der jungen Models für Aufsehen. Tanzend präsentierten sie Mode, aber auch Musik aus einer anderen Zeit. Aus den Boxen klangen Lieder von Nena, Rock- und Rapbands. (pgr)

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