Teilnehmer aus zehn DLRG-Ortsverbänden schwammen im Vellmarer Hallenbad um Siegerpokale

Im Mörtelfass durchs Becken

Gewinner: Gemeinsam freuen sich Leonard Sprafke (Zierenberg/von links), Louisa Wilke (Korbach), Kirsten Schweizer (Korbach), Tobias Jungrichter (Korbach), Johannes Bohlig (Korbach), Anna-Carina Böth (Baunatal), Finn Steuber (Korbach), Celia Falkenreck (Vellmar), Jan Verhaaren (Oberweser), Alexander Jenne (Oberweser) und Eileen Henne (Oberweser) über die gewonnenen Pokale. Fotos: Brandau

Vellmar/BAUNATAL. Es war ein Höllenlärm im Vellmarer Hallenbad, als am Samstag das 17. Kinder- und Jugendpokalschwimmen der DLRG Vellmar ausgetragen wurde. Kein Wunder, schwammen doch insgesamt 179 Kinder aus zehn Ortsvereinen im Alter von fünf bis 15 Jahren um die Wette. Eltern, Großeltern und mitgereiste Kinder feuerten die Wettkämpfer lautstark an.

Kampf um Titel

Bereits kurz nach zehn Uhr schwammen die ersten Teilnehmer auf den 25 Meter-Bahnen um Titel und Platzierungen. Neben Schwimmern aus Korbach, Oberweser, Zierenberg, Lohfelden, Baunatal, Edermünde und Bodenfelde nahmen auch 39 Starter aus Vellmar teil.

Eine von ihnen war Celia Falkenreck. Lange musste sie auf den Start warten. Erst gegen 13.30 Uhr konnte die 13-Jährige beim 100-Meter-Flossenschwimmen beweisen, was sie kann. „Bevor das Startsignal kommt, bin ich immer sehr aufgeregt“, berichtet die Schülerin, die für den Ortsverband schwamm.

„Wenn ich allerdings erst mal im Wasser bin, ist die Nervosität vollkommen weg. Dann gibt man Alles und sieht nicht nach links oder rechts. Erst auf der letzten Bahn habe ich zufällig mitbekommen, dass ich in Führung lag“, sagt die Siegerin der Altersklasse fünf.

Nebenbei war sie auch die erfolgreichste Schwimmerin aller Vellmarer Starter. Der Preis für regelmäßiges Training war dann der begehrte Pokal für die Siegerin. Und das, obwohl Celia Falkenreck gleich nach dem Start ihre Schwimmbrille verlor.

„Seit 17 Jahren gibt es das Pokalschwimmen bereits und es hat bis heute nichts an Attraktivität verloren“, schwärmt Uwe Kemper, Vorsitzender des Vellmarer Ortsverbandes. „Wir waren die ersten, die den Wettbewerb eingeführt haben, um Kinder und Jugendliche spielerisch an Wettkämpfe heranzuführen, und nach dieser langen Zeit noch 179 Teilnehmer zu haben, spricht für ein erfolgreiches Konzept, dass Zukunft hat“.

Gaudirennen

Zum Abschluss des Schwimmwettbewerbes gab es wie üblich noch das Gaudirennen, bei dem die Teams eine Person in einem Mörtelfass sitzend wohlbehalten über eine Bahn bringen mussten. Am schnellsten war das Team aus Korbach, dass mit einem Korb voller Süßigkeiten belohnt wurde.

Von Werner Brandau

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.