Söhrestraße in Lohfelden: Sanierung von 85 Wohnungen soll jetzt fortgesetzt werden

Monarchis weist Vorwürfe zurück

Balkone geplant: Die Monarchis-Häuser in Lohfelden sollen mit Balkonen ausgestattet werden. Noch ist von den angekündigten Bauarbeiten allerdings nichts zu sehen. Foto: Schindler

Lohfelden. Nach der Winterpause gehen die Sanierungsarbeiten an den Monarchis-Häusern in der Söhrestraße in Lohfelden weiter. Das teilte die Grundbesitzgesellschaft Monarchis mit Sitz in Neu-Ulm mit. So werden weitere Fenster der 85 Monarchis-Wohnungen erneuert. Außerdem sollen alle Wohnungen Balkontüren erhalten; die Balkone sind nach hinten zu den Gärten hinaus geplant, sie sollen laut Monarchis demnächst errichtet werden.

Mieter hatten im vergangenen Monat kritisiert, dass etwa die Hälfte der Wohnungen leer steht. Sie würden erst nach Abschluss der geplanten Sanierungsarbeiten wieder vermietet, teilt Monarchis dazu mit.

Vorwürfe von Mietern, während der strengen Frostperiode im Winter seien Fenster von leer stehenden Wohnungen gekippt gewesen und hätten so Wasserschäden verursacht, weist Monarchis zurück. „Tatsache ist, dass die Hausverwaltung in leer stehenden Wohnungen die Fenster grundsätzlich geschlossen hält“, heißt es. Die Dachwohnung des Hauses Söhrestraße 16 habe zum Zeitpunkt des Wasserschadens nicht leer gestanden, sondern sei vermietet gewesen. Monarchis habe daher keine Schlüsselgewalt gehabt. Die Feuerwehr habe die Tür geöffnet, um sich Zutritt zu der Wohnung zu verschaffen. Monarchis prüfe, ob Schadensersatzansprüche gegenüber dem betroffenen Mieter bestehen.

Bei einem Folge-Wasserschaden im Nachbarhaus habe sich der Mieter Lösungsversuchen widersetzt. So habe er den Termin für die Aufstellung eines Trocknungsgeräts in seiner Wohnung platzen lassen. Monarchis werde sich weiter um die Beseitigung des Schadens bemühen.

Auch die Darstellung, viele der neu eingebauten Haustüren seien verzogen, Türöffner funktionierten nicht und die Briefkastenanlagen seien dilettantisch installiert worden, weist Monarchis zurück. Die Bauarbeiten seien noch nicht abgeschlossen, sondern würden fortgesetzt.

Man sei bemüht, berechtigten Anliegen der Mieter Rechnung zu tragen, so die Wohnungsgesellschaft. (hog)

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