Zweiter Schwerlastkran kommt – Schwertransporte zum Sandershäuser Berg ab nächster Woche

Am Montag soll erstes Windrad stehen

Vorbereitungen sind getroffen: Die kreisrunden Betonfundamente für die beiden 200 Meter hohen Windräder am Sandershäuser Berg haben einen Durchmesser von 26 Metern. Mehrere Bagger stehen bereit, um die Baugruben zu verfüllen. Foto: Wohlgehagen

Söhrewald / Niestetal. Der erste der 150 Meter hohen Maste im neuen Windpark Söhrewald / Niestetal soll heute am Warpel in der Söhre fertiggestellt werden. Das teilten die Städtischen Werke Kassel mit, die die Anlage betreiben werden. Bis Montag / Dienstag sollen auch das Maschinenhaus und die Nabe mit den drei Rotorblättern in 150 Meter Höhe installiert sein. Zusammen mit den Rotoren ist die Windanlage 200 Meter hoch. Kommende Woche soll ein zweiter Schwerlastkran am Warpel eintreffen, um das Aufstellen der hier geplanten fünf Windräder zu beschleunigen. Die Städtischen Werke weisen darauf hin, dass die Baustelle aus Sicherheitsgründen für Zuschauer gesperrt ist.

Auch in dem Waldstück an der Alten Schanze bei Niestetal-Sandershausen dreht sich in diesen Wochen alles um die Windkraft: Die Betonfundamente für die beiden hier vorgesehenen Windräder der Städtischen Werke sind gegossen. Jetzt werden die Baugruben verfüllt und der provisorische Autobahnanschluss für die Schwertransporte fertiggestellt. Die Werke haben für die Öffnung der A  7 an dieser Stelle eine Sondergenehmigung erhalten, um die großen Turmsegmente, die 55 Meter langen Flügel und die Maschinenbauteile der Anlagen mit Spezialfahrzeugen direkt von der A  7 auf den dafür angelegten Baustraßen in den Wald bringen zu lassen. Die Schwertransporte sollen in der nächsten Woche beginnen – wann genau, das wird sich laut Werke-Sprecher Ingo Pijanka erst kurzfristig entscheiden, wenn die Fahrgenehmigung vorliegt.

Der kombinierte Windpark Söhrewald /Niestetal mit insgesamt sieben Anlagen der 3-Megawatt-Klasse soll ab Januar Strom für insgesamt 17 000 Haushalte liefern. Der an der Schanze gewonnene Strom soll, anders als der in der Söhre, später unmittelbar in das Netz des Stromversorgers Eon eingespeist werden. „Vom Windpark am Warpel führen wir den Strom unter anderem durch die Fulda bis zu unserem eigenen Umspannwerk an der Dennhäuser Straße“, sagte Pijanka. (hog / ppw) Archivfoto: Schachtschneider

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