Fest der Evangelischen Kirchengemeinde Heckershausen lockte 500 Besucher

Musical und Ahnatal-Quiz

Kreativ: Die Ten-Sing-Gruppe spielte „Den Turmbau zu Babel“ und brachte Ideen wie den Bau einer Schokoladenfabrik mit ein. Fotos: Kisling

Ahnatal. Für das Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde Heckershausen hatten sich die Veranstalter etwas Besonderes einfallen lassen. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Gemeinde Ahnatal stand das Fest, das alle zwei Jahre stattfindet und in diesem Jahr in seine fünfte Auflage ging, unter dem Motto „Von Heckershausen nach Ahnatal“.

500 Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich bei Kaffee und Kuchen sowie frisch Gegrilltem, Bilder der Konfirmanden der letzten 40 Jahre anzusehen und an einem Ahnatal-Quiz teilzunehmen. Wer die kniffligen Fragen beantworten konnte, bekam die Möglichkeit, bei einer Tombola hochwertige Preise zu gewinnen.

Eine außergewöhnliche Idee hatte der Kirchenvorstand schon im Vorfeld. „Wir haben alle Konfirmanden, Täuflinge und Ehepaare aus dem Jahr 1972 persönlich eingeladen“, erklärte Pfarrer Lothar Fiege. Außerdem waren Pflegedienste und die Werkhilfe eingeladen worden.

Nach einem Gottesdienst begann das Gemeindefest und dauerte bis in die Abendstunden an. Zwölf Helfer der Kirchengemeinde sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Großen Wert legte man auf generationenübergreifende Angebote. So gab es für Kinder abwechslungsreiche Spiel- und Bastelangebote. Die neu renovierte Jugendetage, die nach drei Jahren Bauzeit fertiggestellt wurde, konnte besichtigt werden.

Höhepunkt des Festes war der Auftritt der Ahnataler Ten-Sing-Gruppe. Die acht Kinder und Jugendlichen führten unter der Leitung von Bernd Mai das Musical „Der Turmbau zu Babel“ auf. Mit einer gelungenen Mischung aus klassischen Kirchenliedern, Schlagern und aktueller Popmusik sowie eingebauten Anekdoten wie dem Bau einer Schokoladenfabrik verdiente sich die Gruppe langanhaltenden Applaus der Zuschauer.

„Die Proben waren eine tolle Zeit. Die Gruppe hat die gesamte Kulisse selbst gestaltet und die Stücke eigens ausgewählt“, lobte Mai seine Schützlinge nach dem Auftritt.

Von Tobias Kisling

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