Espenauer Kulturtage: „Duo Encontraste“ begeisterte mit Querflöte und Gitarre

Musikalisch durch Südamerika

Kontrastreiches Duo: Sandra Bauer und Diego Jascalevich begeisterten mit südamerikanischen Klängen auf Querflöte und Gitarre. Foto: C. Hartung

Espenau. Wie in einem Straßencafé in Buenos Aires fühlten sich jetzt die Gäste im Wickehof in Espenau. Dort gastierte anlässlich der Espenauer Kulturtage das „Duo Encontraste“. Der Argentinier Diego Jascalevich und Sandra Bauer aus Kassel nahmen die Zuhörer mit auf eine Reise quer durch die Stilrichtungen südamerikanischer Musik.

Was es mit dem Namen, der übersetzt „Duo der Gegensätze“ bedeutet, auf sich hat, wurde bereits nach den ersten Tönen deutlich. Die beiden Musiker zeigten eindrucksvoll, dass klassische Kammermusik und südamerikanische Folklore bestens harmonieren. Während Bauer Querflöte spielte, zupfte Jascalevich auf der Gitarre und der Charango - einem zehnsaitigen Instrument aus der Andenregion, dessen Klangkörper früher aus dem Panzer des Gürteltieres hergestellt wurde. „Meins ist aber komplett aus Holz“, beruhigte Jascalevich die Zuhörer und lachte.

Gisela Beckmann aus Espenau und Birgit Gerlach aus Kassel genossen die südlichen Klänge in der ersten Reihe an der Bühne. „Es ist herrlich“, sagte Beckmann. Die beiden erstaunte besonders die Vielseitigkeit der Querflöte. Das Repertoire der Musiker reichte von lebendigem brasilianischen Choro bis hin zu beschwingten Milonga-Rhythmen aus Argentinien. Bauer und Jascalevich ergänzten die Südamerikareise mit Geschichten über die Entstehung der Musikstile und erklärten die Liedtexte.

Dass es während des Konzerts wie aus Kübeln regnete, hatte keiner der Gäste bemerkt. Kein Wunder, schließlich saßen sie ja auch im Straßencafé in Buenos Aires. (phc)

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