Haus der Begegnung in Simmershausen soll auch mithilfe der Einwohner entstehen – Auftakt der Planung

Muskelkraft und kreative Ideen

Zentrales Projekt der Dorferneuerung: Das Haus der Vereine soll zum Haus der Begegnung umgebaut werden, hier ist die rückwärtige Seite zum Schulhof hin zu sehen. Archivfoto: Schräer

Fuldatal. Die Umgestaltung des derzeitigen Hauses der Vereine zu einem Haus der Begegnung in Simmershausen nimmt weiter Form an. Bei der Auftaktveranstaltung zur Entwurfsplanung für das zentrale Projekt der Dorferneuerung waren am Dienstagabend unter anderem Vertreter des TV Simmershausen, des Geschichts- und Museumsvereins, das DRK Simmershausen und der Schützenverein dabei. „Uns ist eine enge Zusammenarbeit mit den Vereinen wichtig“, sagte Jörg Schaal. Er und Anne Blumenstein (Projektleiterin) gehören zum Projektsteuerungsbüro OFB. Gemeinsam mit dem Kasseler Architekten Elmar Kriesten stellten sie das Projekt vor.

Bis zum 26. März soll ein sogenanntes Raumbuch entstehen, in welchem die genauen Arbeiten für jeden Raum eingetragen sind. Dieses wird dem Bau- und Planungsausschuss vorgelegt. „Vorher müssen wir natürlich klären, wie sich die Vereine und Einwohner mit einbringen wollen“, sagt Elmar Kriesten.

Insgesamt wird die Umgestaltung des Gebäudes 1,69 Millionen Euro kosten. 1,22 Millionen Euro wird die Gemeinde selbst aufbringen müssen. Die Einsparungen, die durch Eigenleistungen von Vereinen und Einwohnern gewünscht werden, belaufen sich auf rund 180 000 Euro.

„Kreative Ideen sind gefragt“, sagte Bürgermeisterin Anne Werderich. Die Befürchtungen der Vereinsmitglieder, für den Umbau in die vereinseigene Kasse greifen zu müssen, bestätigte sich nicht. „Es sind Arbeiten, die sich mit dem Innenbau befassen“, beruhigte Elmar Kriesten die Simmershäuser. „Wände, Decken, Bodenbelege und Fußleisten könnten beispielsweise gestrichen und verlegt werden. Eben alles, was im Bereich des Möglichen ist. Ihre Muskelkraft ist gefragt.“

Ebenso soll gemeinsam überlegt werden, wie das Material finanziert wird. Daher sei eine schnelle Klärung wichtig, damit diese Arbeiten aus der Kostenkalkulation fallen.

Wirtschaftlichkeit prüfen

Ob eine Fotovoltaikanlage auf das Dach des Gebäudes kommt, stehe noch nicht fest, informierte Anne Blumenstein. „Es wird geprüft, ob eine Wirtschaftlichkeit vorhanden ist.“ Das nächste Treffen mit den Hauptnutzern des Hauses ist für Montag, 30. Januar, geplant.

Von Anthoula Grigoriadou

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