Luckhard bleibt Vorsitzender

Geschichts- und Museumsverein Fuldatal: Umzug bis Mai

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Exponate: Dieser alte Beetpflug von 1850 im Vordergrund gehörte zu einer Ausstellung alter landwirtschaftlicher Geräte beim Mühlenfest in der Obermühle und der Museumsscheune in Wilhelmshausen.

Fuldatal. Zwei erfolgreiche Jahre hat der Geschichts- und Museumsverein (GuM) Fuldatal bewältigt. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung zog dessen Vorsitzender Volker Luckhard eine positive Bilanz der Arbeit der Heimatkundler und stellte fest: „GuM ist zu einem bekannten Kürzel in Fuldatal geworden.“

So war es keine Überraschung, dass der Vorstand des Vereins bei den Wahlen nahezu vollständig wiedergewählt wurde. Für weitere zwei Jahre bleiben Volker Luckhard Vorsitzender und Eberhardt Molkenthin zweiter Vorsitzender. Als Schriftführer wurde Karl Ullrich Schlaudraff bestätigt. Lediglich die Kassiererin Tanja Luckhard gab nach sechs Jahren ihr Amt ab. Zu ihrem Nachfolger wurde Norbert Würz gewählt. Auch der Internetbeauftragte Christoph Luckhard wurde im Amt bestätigt.

Zu Kassenprüfern wurden Karl-Heinz Burghardt und Uwe Vondermühl gewählt. Alle Wahlen erfolgten einstimmig. Tanja Luckhard wurde für eine erfolgreiche Kassenführung gedankt. Sie wurde mit einem kleinen Präsent aus dem Vorstand verabschiedet.

Besondere Wochen und Monate stehen dem Verein bevor, die den Vorstand und die Mitglieder stark forderten, so der Vorsitzende. Weil nach den Sommerferien der Umbau des Hauses der Vereine beginne, müssen bis zum Mai das Lager und das Depot des Heimatmuseums ausgeräumt sein. Dankbar war Luckhard, dass von der Bundespolizei in Ihringshausen-West Räume zur Verfügung gestellt wurden, damit die vielen Exponate des Museums untergebracht werden können.

Während der Bauphase werden auch Eigenleistungen des Vereins gefordert. Hierfür werden vom Verein noch aktive Helfer benötigt. „Wir hoffen, dass die Arbeiten auch zügig und zeitgerecht ausgeführt werden, damit wir hinterher zufrieden unsere neuen Räume im Kellergeschoss beziehen können“, sagte Luckhard.

Trotz dieser Belastungen wird der Verein das Mühlenfest am 20. Mai und am 8. September den Tag des offenen Denkmals in Wilhelmshausen an der Obermühle gestalten. Und auch die erfolgreiche Veranstaltung „Advent an der Schmiede“ wird in diesem Jahr wieder stattfinden, kündigte Luckhard an.

Zusammen mit der Reinhardswaldschule ist zudem eine Ausstellung geplant, die Eleonore Lemp gewidmet ist, die im Jahr 1913 aus der damaligen Kuranstalt die Reinhardswaldschule gründete.

In seiner Bilanz hob der alte und neue Vorsitzende die Mühlenfeste und die Veranstaltungen am Tag des offenen Denkmals an der Obermühle in Wilhelmshausen hervor und verwies auf mehrere Ausstellungen, die der Verein organisierte. Wie jene im Heimatmuseum über die Schulzeit in früheren Jahren, die gut besucht gewesen sei.

Großen Anklang hatten auch die Ausstellungen im Schaufenster „Ein - Blick Geschichte“ in der Kasseler Straße gefunden, wo man Spielzeug aus alten Zeiten sowie die Töpferkunst des Simmershäuser Künstlers Rolf Weber zeigte. Große Beachtung fanden die in der Rathaus-Vitrine gezeigten Exponate, die von Dietrich Ringewaldt zusammengestellt wurden.

Kurze Berichte von Willy Pötter über das Heimatmuseum und die Museumsscheune in Wilhelmshausen und von Theofil Hermann über die Museumsschmiede in der Karlstraße rundeten die Arbeitsbilanz ab.

Von Klaus Hobein

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