Ministerin Puttrich würdigte Baunataler Christdemokratinnen – Heringsessen der CDU

Ein Lob für mutige Frauen

Blumen für die Damen: Heidemarie Slama (zugleich 70 geworden, vorn von links), Hannelore Kilian, Ilse Scheuer und Marion Gröschel, dahinter CDU-Frauen-Kreischefin Birgit Kaiser-Wirtz (von links), Thomas Viesehon, Ministerin Lucia Puttrich und CDU-Kreisvorsitzender Frank Williges. Fotos: Dilling

Baunatal. Lucia Puttrich, hessische Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sprach den CDU-Frauen beim Heringsessen Mut zu, sich selbstbewusst in der Politik zu bewerben.

Die Chancengleichheit von Frauen im Beruf sei zwar noch nicht ganz erreicht, allerdings auf einem guten Weg. Leider gebe es aber noch zu wenige Frauen, die den Mut aufbringen, Führungspositionen zu übernehmen. Das sagte Lucia Puttrich, hessische Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, während ihrer Festrede zum 25-jährigen Bestehen der Frauen-Union Baunatal in Hertingshausen.

„Machen Sie den Frauen Mut. Motivieren Sie Frauen, sich zu engagieren“, rief die Ministerin den Baunataler CDU-Frauen zu, die gemeinsam mit der Senioren-Union zu ihrem traditionellen Heringsessen eingeladen hatten. Das weibliche Geschlecht solle sich auch selbstbewusst um Positionen in der Politik bewerben.

„Männer reden ein bisschen länger, Frauen handeln schneller.“

Frauen könnten da mit besonderen Stärken punkten. „Männer reden ein bisschen länger, Frauen handeln schneller“, sagte Puttrich, die sich zugleich gegen die Einführung einer Frauen-Quote in Großunternehmen aussprach. Die CDU-geführte Landesregierung schaffe konsequent die Voraussetzungen für Chancengleichheit. Sie habe die Ausgaben für Kinderbetreuung in den vergangenen 13 Jahren verfünffacht, nämlich auf nunmehr 355 Millionen Euro, erklärte die Ministerin.

Der Baunataler Frauen-Union zollte Puttrich großes Lob: „Sie machen praktische Sozialpolitik“, sagte sie mit Blick auf die vielen karitativen Projekte der CDU-Frauen. Diese hätten viel dazu beigetragen, dass sich das Rollenbild von Mann und Frau entspannt habe. Früher sei die CDU-Frauengruppe als „Furien-Union“ verspottet worden, heute würden ihre Anligen ernst genommen.

Die CDU-Frauen hätten die Art, Politik zu machen, in Baunatal verändert, sagte Bürgermeister Manfred Schaub (SPD). Sie ermöglichten zwanglose Gespräche und Gemeinschaftserlebnisse. „Vielleicht sollten wir mehr in die Vereine gehen und mit Menschen reden, und dafür lieber mal eine Sitzung sausen lassen“, erklärte er.

Von Peter Dilling

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