Kaufunger Regionalmuseum präsentiert neben Schulwandbildern auch Märchenbilder

Mutter Geiß tanzt mit ihren Kindern

Ein glückliches Ende: Das Bild zeigt die Schlussszene des Grimm-Märchens „Der Wolf und die sieben Geißlein“. Foto:  Wienecke

Kaufungen. „Fabel- und Märchenbilder knüpfen an die kindliche Erlebniswelt an. Sprachkompetenz und Fantasie werden über das Beschreiben und das ergänzende Erzählen gefördert“, sagt Ulla Merle. In der Jahressonderausstellung „Schulwandbilder - Zeitreise ins 20. Jahrhundert“ stellt die Leiterin des Oberkaufunger Regionalmuseums daher auch Märchenbilder aus.

„Die Verstecksuche der Geißlein lässt sich gut mit dem kindlichen Versteckspiel in der Wohnung vergleichen und ausschmücken“, erläutert Ulla Merle. Das Schlussbild des Märchens „Der Wolf und die sieben Geißlein“ zeigt das glückliche Ende der Geschichte. Der Künstler O. Herrfurth stellte das Märchen als vierteilige Reihe dar, die im Pestalozzi-Fröbel Verlag Leipzig von 1920 bis 1936 erschienen ist.

Die vier Wandkarten des Märchens wurden im August 1928 für die Klasse II der Niederkaufunger Schule zum Preis von zehn Mark angeschafft, konnte Ulla Merle im Inventar der Schule nachvollziehen. Lediglich die vierte und letzte Tafel des Märchens ist jedoch noch erhalten.

Andere Schaubilder der Ausstellung erklären Zusammenhänge und Funktionsweisen. So werden Abläufe im Bienenstock, im Handwerk und der Fabrik gezeigt. „Von der Milch zur Butter“ und „Der Bauernhof“ lauten die Titel weiterer Schulwandbilder.

Das Regionalmuseum Alte Schule in der Schulstraße 33 in Oberkaufungen, Tel. 05605/7307, ist mittwochs, donnerstags und samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt: sechs bis 18 Jahre: 0,50 Euro, Erwachsene: 1,50 Euro. www.kaufungen.eu

Von Bettina Wienecke

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