Nach Brand in Baunatal: Mann nicht mehr dringend tatverdächtig

Baunatal. Neue Erkenntnisse hat die Polizei nach einem Dachstuhlbrand Anfang Juli im Haus Birkenallee 47 am Baunsberg. Damals ging die Polizei von Brandstiftung aus.

Ein 27-Jähriger war unter dringendem Tatverdacht festgenommen worden. In dieser Form hat sich der Vorwurf gegen den Mann bisher aber nicht bestätigt.

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Nach den Ermittlungen sei der Mann nun nicht mehr als dringend tatverdächtig, sondern nur noch als tatverdächtig eingestuft, erläutert Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch. Der Mann war damals nach Aussagen einer Zeugin unter dringenden Verdacht geraten, das Feuer in dem Haus gelegt zu haben.

Die Frau hatte laut Jungnitsch angegeben, dass der 27-Jährige im Vorfeld mit der Tat gedroht und mit einem Benzinkanister hantiert hatte. Die Aussagen hätten sich inzwischen als unwahr herausgestellt, sagt der Sprecher. Die Frau sei durch die Angaben nun ihrerseits unter Tatverdacht geraten.

Nachweisen konnte die Polizei allerdings bislang keinem der beiden Verdächtigen etwas.

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Bei dem Feuer in dem Mehrfamilienhaus am Baunsberg war der Dachstuhl ausgebrannt. 40 Bewohner des Hauses Birkenallee 47 und des Nachbarhauses wurden von der Baunataler Feuerwehr evakuiert. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei hatte den Schaden damals mit 100 000 Euro angegeben. (sok)

Rubriklistenbild: © Archivfoto: Bassing

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