Nach Hunderettung in Hertingshausen: Einsatz für 1500 Euro

Baunatal. Die Baunataler Feuerwehr hat am Samstag einen Hund aus einem Fuchsbau gerettet. Der Einsatz bei Hertingshausen dauerte fünf Stunden, zehn Kubikmeter Erde wurden bewegt. Muss die Hundehalterin die Arbeit der Brandschützer bezahlen?

Unsere Redakteurin Ingrid Jünemann fragte Dietrich Geißer, zuständiger Fachbereichsleiter im Baunataler Rathaus.

Herr Geißer, ist der Hertingshäuser Einsatz gebührenpflichtig?

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Geißer: Ja. Die Stadt Baunatal ist nach ihrer Gebührensatzung für die Feuerwehren verpflichtet, den Einsatz in Rechnung zu stellen. Grundlage ist, dass jemand, der die tatsächliche Gewalt über ein Tier oder eine Sache hat, dafür auch verantwortlich ist.

Welcher Betrag wird auf der Rechnung stehen?

Geißer: Wir berechnen fünf Stunden Arbeit von sieben Personen und den Einsatz eines Feuerwehrfahrzeugs, das sind 1500 Euro. Die Miete der Spezialkamera, mit der die Feuerwehr den Fuchsbau durchsucht hat, ist darin noch nicht enthalten.

Muss die Hundehalterin das alles selbst bezahlen?

Geisser: Das ist eine Frage der Versicherung. Fast alle Hundehalter haben eine Tierhaftpflichtversicherung, möglicherweise springt eine solche ein.

Bilder von der Rettung

Feuerwehr Rettet Hund in Hertingshausen

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