Sitzung ist öffentlich

Nach Querelen bei Niestetaler Feuerwehr werden jetzt Akten geprüft

Niestetal. Der vom Niestetaler Parlament beschlossene Akteneinsichtsausschuss nimmt am Dienstag um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses, seine Arbeit auf. Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses, werden die Akten zu den Querelen in der Niestetaler Feuerwehr unter die Lupe nehmen.

Die Sitzung ist öffentlich, Gäste sind zugelassen.

Erich Schaumburg hatte für die CDU-Fraktion die Einsetzung des Ausschusses in einer Sondersitzung des Parlaments beantragt. Alle Fraktionen stimmten diesem Wunsch schließlich zu.

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Nachvollzogen werden soll bei der Sitzung, was zu den jahrelangen Unstimmigkeiten in der Feuerwehr führte, was die Gemeinde zur Lösung der Probleme unternommen hat und wann die Gremien informiert wurden.

Der reguläre Haupt- und Finanzausschuss tagt bereits eine Stunde vorher am Dienstag, 26. Februar, ab 18 Uhr im Rathaus.

Erich Schaumburg

Auch der Termin für die Wahl der neuen Wehrführung in Niestetal steht jetzt fest: Der Gemeindebrandinspektor und sein Team werden bei einer Mitgliederversammlung der Feuerwehr am Mittwoch, 6. März, 19 Uhr, gewählt. Diese Sitzung ist nicht öffentlich.

Unterdessen hat sich die Zahl der Aktiven in der Niestetaler Einsatzabteilung leicht erhöht. 48 aktive Feuerwehrleute seien jetzt verfügbar, teilte Gemeindesprecher Dennis Bachmann auf Anfrage mit. Die Zahl der Atemschutzgeräteträger stieg von sieben auf zehn, nach einer weiteren Fortbildung seien Mitte März insgesamt 14 Atemschutzgeräteträger zur Verfügung.

Die Feuerwehr sei einsatzbereit, das hätten die Einsätze in den vergangenen Wochen gezeigt, so Bachmann.

Die jahrelangen Querelen in der Niestetaler Feuerwehr waren Mitte Januar durch den Rücktritt der gesamten Wehrführung öffentlich geworden. (hog)

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