Kaufunger Feuerwehr trainiert mit dem ASB - Schwerer Verkehrsunfall wurde auf alter B 7 gestellt

Nächtliche Übung für den Notfall

Das für die Übung gestellte Szenario auf der abgesperrten K 7: Einsatz- und Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr und des ASB bemühen sich um die Versorgung des eingeklemmten, am Kopf und an den Beinen schwer verletzten Pkw-Fahrers. Fotos: Wohlgehagen

Kaufungen. Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Kaufungen hat am frühen Samstagmorgen bei einem inszenierten Unfall den Ernstfall geprobt. Während der Bergungsarbeiten war die alte B 7 zwischen Kaufungen und Helsa eine Stunde lang gesperrt.

Die mit dem ASB Nordhessen vorbereitete Alarmübung verlief diszipliniert und professionell.

Ein quer auf der Fahrbahn stehender Traktor mit Anhänger, umgekippte oder kollidierte Fahrzeuge und mehrere Verletzte: Dieses Szenario bot sich den Rettungskräften an der Ausfahrt zur Kunstmühle. Eine Übung, um die Feuerwehrleute und Rettungsassistenten für echte Einsätze zu schulen und die Abläufe aufeinander abzustimmen. Die Polizei und die Rettungsleitstelle waren über den Plan informiert.

Eingeklemmte Person

„Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der K 7 in Kaufungen“, mit diesem Funkspruch löste die Leitstelle den Alarm um 5.40 Uhr aus. Nur vier Minuten dauerte es, bis der ASB eintraf. Gleich danach war die Feuerwehr vor Ort. „In erfreulicher Personalstärke, bedingt durch das Wochenende“, sagte Gemeindebrandinspektor Mattias Böttger.

Kaufunger Feuerwehr trainiert mit dem ASB

Am gestellten Unfallort gellten Schreie durch die Dunkelheit. Die kamen von dem eingeklemmten, schwer verletzten Pkw-Fahrer. Er war bei dem Zusammenstoß mit seinem Golf unter das Treckergespann gerutscht. Ein zweites Auto lag umgekippt am Straßenrand. Sein Fahrer blieb aber unverletzt. Der Treckerfahrer saß apathisch auf seiner Zugmaschine. Dann ging alles ganz schnell und professionell: Kontakt mit den Fahrern und Verletzten aufnehmen, die Unfallfahrzeuge sichern und das technische Gerät für den Einsatz vorbereiten. Der Schwerletzte musste in Narkose gelegt und beatmet werden. Auch der am Rücken verletzte Traktorfahrer wurde medizinisch versorgt.

Gesamt-Einsatzleiter Achim Horlebein war mit den bei der Übung gezeigten Leistungen „sehr zufrieden“. Gelobt wurden die Unfallretter für ihren „professionellen und disziplinierten“ Einsatz auch von Timo Schröder, Gemeindebrandinspektor aus Helsa, Rathaus-Büroleiter Carsten Marth und von ASB-Geschäftsführer Michael Görner.

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