Bildhauer Berahna Massoum schuf Relief für Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule

Namensgeber in Stein

Schöner Schmuck: Der Stein, der Georg Christoph Lichtenberg und seine Wissenschaften abbildet, hat seinen Platz auf dem Schulhof gefunden. Im Bild links Schulleiter Helmut Dörr und rechts Bildhauer Berahna Massoum. Foto:  Konrad/(nh

Kassel. Der in Kassel lebende, international bekannte Bildhauer Berahna Massoum hat für die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Oberzwehren einen 2,50 Meter breiten und einen Meter hohen Sandstein gestaltet. An dem Gymnasium mit 1455 Schülern werden auch gut 400 junge Leute aus Baunatal und 150 aus Schauenburg unterrichtet.

Der Stein bildet ein Porträt des Namensgebers der Schule sowie die Wissenschaften ab, mit denen sich Lichtenberg (1742-1799) beschäftigte: Physik, Mathematik, Astronomie, Philosophie und Literatur ab. Die symbolisieren ein Sextant, Bücher, eine Schreibfeder oder ein Elektroskop.

Der Stein stammt aus Bad Karlshafen und ist laut Schulleiter Helmut Dörr 240 Millionen Jahre alt. Er steht jetzt auf dem Schulhof im Eingangsbereich der Schule.

Idee von 2007

Der Bezug des Künstlers zur Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule rührt daher, dass seine beiden Kinder die Schule besuchten und Massoum sich schon in seiner Jugend intensiv mit Lichtenberg beschäftigte. Der Künstler betont, dass in den Entstehungsprozess des Projekts – die Idee dazu stammt bereits von 2007 – auch Schüler der Lichtenberg-Schule eingebunden waren. (mkx/nh)

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