FSK Lohfelden wünscht neue Bezeichnung für Mehrzweckhalle in Lohfelden – Auch Leser gefragt

Namensvorschlag: „Loh-Halle“

Ehrungen: Urkunden, Ehren- und Verdienstnadeln erhielten (von links) Werner Diesterdich, Karl Reimer und Norbert Nüdling (für 50 Jahre Mitgliedschaft), Karl-Heinz Faulstich vom Ehrenrat, Frank Müller (Vereinsnadel Silber), die stellvertretende Vorsitzende Helga Reinhard, Bernd Besser (Verdienstnadel), Rosemarie Langenhagen (Gold), Vorsitzender Bernd Hirdes, Stellvertreter Dr. Dieter Matthay und Erich Bauschke (Gold). Foto: Wohlgehagen

Lohfelden. Wird die Mehrzweckhalle in Lohfelden bald „Loh-Halle“ heißen? Die Mitglieder der FSK Lohfelden wollen es jedenfalls. Bei der Jahreshauptversammlung des Sportvereins stimmten sie mehrheitlich dafür, der kreiseigenen Übungshalle diesen Namen zu geben.

Die Mehrzweckhalle in der Langen Straße sei die schönste Halle im Landkreis Kassel, ihr Name sollte gerade deshalb auch die Verbindung zur Gemeinde Lohfelden ausdrücken, hieß es in dem von der Versammlung angenommenen Antrag der Tischtennisabteilung. Jetzt sollen die Gemeinde Lohfelden und der Landkreis Kassel mit diesem Vorschlag befasst werden.

Marode Turnhalle der Schule

Über die Idee Jürgen Kirchners, die Bevölkerung bei der Namensfindung zu beteiligen, wurde nicht abgestimmt.

Große Sorgen bereitet der FSK der Bauzustand einer anderen Sporthalle, der benachbarten Söhre-Turnhalle. Hier drohe für den Spielbetrieb der Handballabteilung sogar ein Hallenverbot, sagte der stellvertretende FSK-Vorsitzende, Dr. Dieter Matthay.

Karl Schäffer erkannte den „dringenden Sanierungsbedarf“ an der in die Jahre gekommenen Sporthalle der Söhre-Schule an. Es gehe aber nicht ohne Beteiligung der Gemeinde, weil der Landkreis 50 Schulturnhallen in Ordnung bringen müsse, sagte Schäffer.

Der 1900 Mitglieder starke Sportverein schloss das Jahr mit einem Kassenbestand von knapp 37 000 Euro ab. Dass man nicht nur gut gewirtschaftet, sondern auch erfolgreich Sport getrieben hat, ging aus den Berichten der zwölf Abteilungen hervor. 300 Mitglieder seien als Übungsleiter, Betreuer und Organisatoren „mit hohem volkswirtschaftlichen Nutzen“ ehrenamtlich im Einsatz, sagte Dr. Dieter Matthay.

Auch der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Lohfelden, Klaus Steffek, dankte dem Verein und seinen Ehrenamtsträgern für die „soziale Arbeit im Interesse der Gemeinde“.

Der Vorsitzende der FSK Lohfelden, Bernd Hirdes, kündigte eine noch intensivere Jugendarbeit an. Geplant sei auch die Wiedereinführung von Kinder- und Jugendlagern.

Bei den Neuwahlen erhielten Bernd Hirdes und die Mitglieder des Vereinsvorstandes einstimmig das Vertrauen der Versammlung. Etliche FSK-Mitglieder wurden für ihre lange Vereinszugehörigkeit und besondere Verdienste geehrt. (ppw)

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