Sozialzentrum für Senioren: Grundmauern stehen – Werk-Hilfe investiert 5,1 Millionen Euro

Neubau nimmt Konturen an

Grundriss ist schon zu sehen: Über der Baugrube sieht man den Kindergarten Espe-Aue, vor dem die Wohngebäude 1 und 2 entstehen. Direkt an die Goethestraße (in der Baustelle vorn rechts) grenzt die zukünftige Anlauf- und Beratungsstelle mit der offenen Begegnungsstätte. Links ist die Baugrube für das geplante Gebäude für Wohngemeinschaften und den Pflegedienst zum Teil schon ausgehoben. Ganz rechts oben liegt die Grundschule. Foto: Brosche

Espenau. 100 Besucher waren Mitte Juli zur Grundsteinlegung des neuen Sozialzentrums für Senioren in Espenaus Neuer Mitte gekommen. 5,1 Millionen Euro investiert die Werk-Hilfe Calden in die Anlage an der Goethestraße direkt am Kindergarten Espe-Aue. „Es ist schön, dass wir nicht nur als Investor gesehen werden“, sagte damals Geschäftsführer Heinz-Dieter Olbrich. „Die Espenauer Bürger kommen auf uns zu und suchen den Austausch. Das zeigt, dass unser Konzept hier sehr gut aufgenommen wird.“

Aus der Luft schon gut zu erkennen sind die Wände des Erdgeschosses und die Lage der einzelnen Bauten - die zwei Wohngebäude direkt vor dem Kindergarten, das Haus der offenen Begegnungsstelle direkt an der Goethestraße und links davon die Baugrube, wo später die Wohngemeinschaften und der Pflegedienst Platz finden werden.

Angeboten werden in den zwei dreigeschossigen Wohnhäusern je zehn Wohneinheiten. Einer dieser Komplexe soll auf der Grundlage des sozialen Wohnungsbaus errichtet werden, der zweite im freien Wohnungsbau. Gedacht sind die Einheiten dort für Einzelpersonen und Ehepaare.

Auch Wohngemeinschaften

Dazu kommt das Gebäude, das für Wohngemeinschaften mit Schwerpunkt auf Menschen mit demenziellen Erkrankungen gedacht ist. Auf zwei Geschossen gruppieren sich jeweils zweimal vier Wohneinheiten um einen Gemeinschaftsraum mit Küche. In diesem Gebäude werden auch der Pflegedienst, der auch die Wohnhäuser betreut, zwei Plätze für Kurzzeitpflege und das Pflegebad untergebracht.

Der vierte Komplex der Anlage ist das Scharnier zum Espenauer Umfeld. Darin finden sich die offene Begegnungsstätte und die Anlauf- und Beratungsstelle. Gedacht ist auch daran, dort ehrenamtlich engagierte Einrichtungen - infrage käme zum Beispiel die Nachbarschaftshilfe Espenau oder die Senioreninitiative - Platz für ihre Arbeit zu geben. Die Eröffnung des Sozialzentrums ist für den 1. August 2013 geplant. HINTERGRUND, STICHWORT

Von Stefan Wewetzer

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