Bürgermeister Wielert favorisiert Areal in Hohenkirchen, die FWG am Schäferberg

Neue Bauplätze in Sicht

Michael

Espenau. Diskussionen gibt es in Espenau hinter den Kulissen um den Standort für ein neues Baugebiet, nachdem der „Bruchfeldweg“ so gut wie ausverkauft ist.

Bürgermeister Michael Wielert favorisiert nach HNA-Informationen ein Areal am Ortsrand von Hohenkirchen im Bereich Rothwester Straße/Im Triesch.

Die FWG dagegen hat einen Antrag für die nächste Gemeindevertretersitzung am 22. August eingebracht, einen Teil des „Lindenfeldes“ zwischen Schäferberg und Mönchehof entlang des Weimarer Weges zu erschließen.

Das Votum der Freien Wähler für das Gebiet am Schäferberg begründete Fraktionschef Wilfried Reh auf Anfrage unserer Zeitung damit, „dass wir Baulücken so schließen wollen, dass die Gemeinde kompakt zusammenwächst“. Dafür wäre der Bereich am Weimarer Weg deswegen gut geeignet, weil dann der Schäferberg und Mönchehof zusammenrücken würden. „Da klafft zurzeit noch ein großes Loch.“

Und auch weitere praktische Gründe führt Reh an, warum nach Meinung der FWG dieses Gebiet besser zur Bebauung geeignet ist als der „Gerstenkopf“ bei Hohenkirchen. Da sei die schöne Hanglage mit Blick auf den Reinhardswald. Da sei außerdem die gute Verkehrsanbindung über mehrere Buslinien, über die B7/83 und den Bahnhof Mönchehof, der gerade mal 600 bis 700 Meter entfernt liege.

Dazu käme, dass wichtige Versorgungsleitungen am Weimarer Weg schon vorhanden seien und damit vergleichsweise geringe Erschließungskosten anfallen würden. Da das Areal jedoch ein „Riesengebiet“ sei, müsse laut Reh in mehreren Schritten erschlossen werden, um die Finanzen im Rahmen zu halten. Reh glaubt, dass mit der Ausweisung dieses Gebietes in Espenau Bauland für rund zehn Jahre vorgehalten werden kann.

Ein erster Bauschritt könnte von der Straßenmeisterei bis etwa Höhe Tankstelle reichen. Mit ein bisschen Glück bestünde nach Ansicht des FWG-Fraktionschefs dann auch die Chance, dass sich ein, zwei neue Geschäfte ansiedelten. Archivfotos: Brandau/nh KOMMENTAR, DAS SAGT

Von Stefan Wewetzer

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