Betonbauwerk über die Losse kostete 189 000 Euro – Verbindung zwischen Niestetal und Kassel

Neue Brücke kommt bei Radlern gut an

Elegante Lösung: Daniel Mausolf aus Kassel nutzt die Abkürzung über die Losse auf seinem Weg zu seiner Arbeitsstelle bei SMA in Niestetal. Fotos: Wohlgehagen

Niestetal/Kassel. Lange haben Radfahrer und Fußgänger auf den Bau der neuen Losse-Brücke bei Sandershausen warten müssen. Jetzt gehört die im Juni fertiggestellte Stahlbetonkonstruktion mit Handläufen aus Edelstahl schon zum gewohnten Bild.

Das Bauwerk ist das Ergebnis einer interkommunalen Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Niestetal und der Stadt Kassel.

Die Baukosten betrugen 189 000 Euro. 80 Prozent hat das Land Hessen aus dem kommunalen Finanzausgleich beigesteuert. Unumstritten war der Ersatzbau aus Beton nicht.

Eine wesentlich kostengünstigere Variante aus Holz, wie sie etwa in Kaufungen errichtet worden war, kam aber letztlich wegen des Hochwasserschutzes, befürchteter Gründungsprobleme und der längeren Haltbarkeit einer Betonausführung nicht in Betracht.

Passanten begrüßten den 2,50 Meter breiten Brückenschlag, der das Nadelöhr im Radwegenetz zwischen Niestetal und Kassel beseitigt hat. Die Brücke mache etwas her, das neue Geländer wirke „fast aerodynamisch“, so positiv fiel das Urteil von Spaziergängern aus. „Für mich ist das der eleganteste Weg nach Hause“, sagt SMA-Mitarbeiter und Fahrradfan Daniel Mausolf (29), der die landschaftlich schöne Strecke am Bach und durch die Gärten den verkehrsreichen Straßen im Stadtgebiet vorzieht. (ppw)

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