Arbeiten für neue Tank- und Rastanlage Kassel-Ost sind angelaufen

Neue Brücke über die A 7 ist im Bau

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Rampen für neue Brücke: Zur Auffahrt auf die geplante erweiterte Tank- und Rastanlage Kassel-Ost ist eine neue Brücke über die A 7 notwendig. Die Erdrampen für die Widerlager wurden bereits angeschüttet. Im Hintergrund (ganz rechts) ist der Pylon des Lohfeldener Rüssels zu sehen.

Lohfelden/Kassel. Zwei neue Brücken, ein Regenrückhaltebecken und eine Stützmauer an der A 7 – die Arbeiten für den Bau der erweiterten Tank- und Rastanlage Kassel-Ost laufen. Über 6 Millionen Euro gibt der Bund für diese Arbeiten aus.

Rampen schon sichtbar

Für die Autofahrer auf der A 7 bereits sichtbar sind die Auffahrrampen für die beiden Brücken. Die eine wird die Zufahrt von Norden über die A 7 auf den Rasthof ermöglichen. Die andere ist nötig für die zentrale Abfahrt von der Raststätte in alle Richtungen. Sie führt über die Alexander-von-Humboldt-Straße, die das Gewerbegebiet Lohfeldener Rüssel erschließt.

Die Brückenrampen wurden mehr als sechs Monate vor Baubeginn angeschüttet, damit sich die Erde setzen kann. Im Herbst soll mit der Errichtung der 35 Meter langen Brücke über die Von-Humboldt-Straße begonnen werden. Neun Monate Bauzeit sind vorgesehen, die Kosten werden von der Straßenbehörde Hessen Mobil mit 1,3 Mio. Euro angegeben. Die Brücke über die A 7 wird erst im kommenden Jahr realisiert. Mit einer Breite von 63 Metern wird sie sich über die Fahrspuren spannen, auf dem Mittelstreifen wird eine Stütze errichtet. Die Kosten liegen bei 3 Mio. Euro. Das Bauwerk wird europaweit ausgeschrieben, Hessen Mobil geht von einer Bauzeit von einem Jahr aus, Fertigstellung ist vermutlich im Jahr 2015.

Bereits im Bau befindet sich das Regenrückhaltebecken für den riesigen Raststätten-Parkplatz für 254 Pkw, 181 Lkw und 13 Busse. In zwei Kammern mit insgesamt 4500 Kubikmeter Fassungsvermögen wird das Wasser gesammelt und geklärt. Ende Juni soll das Bauwerk fertig sein, die Kosten liegen bei 800 000 Euro.

Ungünstiger Untergrund

Im Frühsommer wird laut Hessen-Mobil-Sprecher Horst Sinemus mit dem Bau einer 62 Meter langen Stützmauer an der A 7 zum Schutz des Rasthauses begonnen. Die Betonmauer wird bis zu 5,70 Meter hoch. Wegen des ungünstigen Untergrunds müssen die Gründungspfähle bis zu 13 Meter tief im Boden verankert werden. Das treibt die Kosten in die Höhe: eine Million Euro sind für die Mauer veranschlagt, neun Monate wird ihre Errichtung dauern.

Die Erdarbeiten für die Errichtung der 448 Parkplätze werden 2014 beginnen. Im April 2016 soll der neue Rasthof Kassel eingeweiht werden.

HINTERGRUND

Von Holger Schindler

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