Baunataler Nikolausmarkt: Wegen Baustelle am Rathaus mit Änderungen

Hölzerner Gesell: Der rot-weiße Namensgeber wird wieder über den Baunataler Nikolausmarkt wachen, zu finden nahe der Bühne auf der Nordseite des Platzes. Archivfoto: Wiesemann/nh

Baunatal. Der Baunataler Nikolausmarkt wird wegen der Großbaustelle im Rathaus ein etwas anderes Aussehen haben: Das Budenviereck auf dem Marktplatz öffnet sich vom 5. bis 9. Dezember zur Raiffeisenbank hin, eine kleine Bühne wird auf dem ummauerten Halbkreis an der Ecke zur Glaspassage geschaffen.

Sternenregen in Form von Feuerwerk zum täglichen Abschluss fällt weg. Die Baustelle wird durch eine Budenreihe abgeschottet. Angebot und Musikprogramm orientieren sich an den Vorjahren. „Ich mach’s erstmal, wie es war“, sagt Dirk Wuschko, Geschäftsführer der neuen Stadtmarketings, das auch den Nikolausmarkt organisiert.

Und: „Diesmal ist alles ein bisschen schwieriger.“ 2013, wenn der Umbau des Rathauses beendet sei, müsse man dann sehen, was genauso oder anders laufen solle.

40 Buden und Stände

Fast 40 Hütten und Stände werden wieder rund um den schon stehenden Weihnachtsbaum aufgebaut. Neben Speis’ und Trank gibt es adventliche Dekosachen und Geschenkartikel. Ein paar Stichworte: Porzellan, Tücher, Seifen, Schmuck, Musikinstrumente. Außer kommerziellen Anbietern sind Verine, Kirchengemeinden und der Arbeitskreis Städtepartnerschaften dabei.

Jeden Tag treten heimische Musikgruppen auf. Am 6. Dezember kommt der Nikolaus in seiner Kutsche vorgefahren, danach ist Firmenglühwein der Wirtschaftsgemeinschaft angesagt. Am Abschlusstag treiben die Weihnachts-Willi-Männer ihre Späße auf dem Marktplatz.

Die kleine Bühne an der Nordseite des Platzes soll überdacht werden, da sucht Wuschko noch nach der passenden Variante. In dem Bereich werden auch wieder die großen Holzfiguren stehen, die man von früheren Nikolausmärkten kennt. Eine Krippe wird am Durchgang vom Europa- zum Marktplatz aufgebaut, aber ohne lebende Tiere.

Riesiger Adventskalender

Auf die jüngsten Besucher wartet wie immer ein Karussell. Die Fassade der Raiffeisenbank wird einmal mehr als riesiger Adventskalender genutzt: An jedem Markttag werden einige Fenster geöffnet, hinter denen sich Gewinne verbergen. Teilnahmecoupons liegen in Geschäften und Banken der Innenstadt aus.

An der Raiffeisenfront auch ein Feuerwerk abzubrennen, sei allerdings zu gefährlich, sagt Stadtmarketing-Chef Wuschko. Das habe ein Feuerwerker bei einer Ortsbesichtigung bestätigt. 2013 müsse man schauen, ob sich wieder ein Platz für den Sternenregen findet.

Die Turmbläser, die jeden Tag beschließen, haben ihren Standort auf dem Rathausbalkon verloren. Sie werden nun voraussichtlich in den Fenstern der Raiffeisenbank spielen.

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