Freizeitangebot der Grünfläche im Vellmarer Zentrum soll attraktiver werden – Stadt investiert 28 000 Euro

Vellmar: Neue Geräte für Spielplatz im Park

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Neue Spielgeräte: An einem Plan lässt sich Vellmars Bürgermeister Dirk Stochla (rechts) die Details zur geplanten Umgestaltung des Spielplatzes im Ahnepark von Uwe Niede, Planer im Vellmarer Rathaus, erläutern.

Vellmar. „Der Spielplatz im Ahnepark ist von herausragender Bedeutung und wohl der beliebteste der insgesamt 20 Spielplätze im Vellmarer Stadtgebiet“, erklärt Uwe Niede, zuständiger Planer im Rathaus der Stadt. Doch ein Großteil der Geräte ist in die Jahre gekommen.

Nach zwölf bis 15 Jahren hat die Ausstattung ihre natürliche Lebensdauer erreicht. Noch in diesem Monat soll der Spielplatz mit neuen Geräten ausgestattet und geringfügig erweitert werden.

Arbeiten ab dieser Woche

Noch in dieser Woche werden die Bauarbeiter anrücken und die rund dreiwöchigen Arbeiten beginnen. Doch für die Kinder bleibt die Anlage, die in mehreren Bauabschnitten saniert wird, weitgehend nutzbar. Ein Bauzaun trennt die jeweilige Baustelle vom Spielplatz.

Bei der Auswahl der neuen Spielgeräte standen Langlebigkeit und geringer Aufwand beim Unterhalt im Vordergrund, sagt der Planer. Dies zeige sich auch in der Auswahl der Materialien. Neben Edelstahl sollen witterungsbeständige Hölzer wie Robinie oder gut abgelagerte Kiefernhölzer verwendet werden.

28.000 Euro werden investiert

Rund 28.000 Euro investiert die Stadt in die neuen Spielgeräte, auch um die Attraktivität des Spielplatzes zu steigern. Den Aufbau übernehmen Mitarbeiter des städtischen Bauhofes.

Insgesamt soll die Anlage so erhalten bleiben, wie sie sich bewährt hat. Allerdings wird das vorhandene Seehaus entfernt und durch einen echten Hingucker, ein Schiffswrack, ersetzt. Das Holzschiff wird im vorhandenen Strandabschnitt mit dem Bug aus dem Sand ragen.

Geplant sind auch drei Trampoline, für die der Bereich um die Wippe geringfügig vergrößert werden soll, „allerdings ohne dabei den Charakter des Parks zu verändern“, verspricht Niede. Schaukel, Rutsche und Kletterturm werden durch neue Geräte ersetzt. Bei den beliebten Federwippen müsse man sehen, in welchem Zustand sie sind und ob sie wieder eingebaut werden könnten.

Als Erstes wird das Schiffswrack aufgebaut. Danach werden im zweiten Bauabschnitt die beiden Schaukeln errichtet, und anschließend wird mit dem aufwendigsten Teil, den Landschaftsarbeiten, begonnen. „Bis zum Beginn der Sommerferien werden wir es nicht schaffen, die anstehenden Arbeiten zu bewältigen, aber in den ersten Wochen der Ferien soll alles fertig sein“, kündigt Bürgermeister Dirk Stochla (SPD) gegenüber der HNA an.

Sei der Spielplatz im Ursprung nur für Kleinkinder konzipiert gewesen, so nutzten ihn heute auch ältere Kinder, sagt der Planer. Dem wolle man Rechnung tragen.

Mit der neuen, modernen Ausstattung werde der Spielplatz für Kinder und Eltern deutlich attraktiver.

Von Werner Brandau

 

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