Gemeinde Espenau weist auf Friedhöfen Hohenkirchen und Mönchehof Friedpark-Areale aus

Neue Grabstellen unter Bäumen

Die „Waldruhe“ bei Schäferberg: Bestattungen im Wald liegen im Trend. Archivfoto: Wewetzer

Espenau. Bestattungen im Wald und auf Friedhöfen unter Bäumen werden immer besser angenommen. Das gilt im nördlichen Kreisteil für Vellmar, Ahnatal und auch für Espenau.

Diesem Trend hat die Gemeinde Espenau schon 2006 Rechnung getragen und bei Schäferberg die „Waldruhe“ ausgewiesen. 300 Bäume mit acht Grabstätten pro Baum sind dort vorhanden. Inzwischen sind davon 200 Bäume vergeben. Mehr als 40 000 Euro nahm die Gemeinde im vergangenen Jahr mit dem Verkauf der Nutzungsrechte für die „Waldruhe“ ein, erläuterte Albrecht Bertelmann von der Gemeindeverwaltung.

Jetzt ist die Gemeinde noch einen Schritt weiter gegangen: Weil die „Waldruhe“ nur für Urnenbestattungen ausgelegt ist, wurden auf den klassischen Friedhöfen in Hohenkirchen und Mönchehof neue Flächen nach dem Friedpark-Modell ausgewiesen, sagte Espenaus Bürgermeister Michael Wielert. Auf diesen Arealen ist es auch erlaubt, Sargbestattungen vorzunehmen. „Wir hoffen, dass wir damit eine Lücke getroffen haben“, betonte Wielert.

Was in Espenau ebenfalls neu ist: Paare haben die Möglichkeit, sich schon zu Lebzeiten Grabstellen zu sichern, die direkt nebeneinanderliegen. Und: Laut Wielert sollen die Friedhöfe auch für Nicht-Espenauer geöffnet werden.

Neue Friedhofssatzung

Ausgewiesen wurden auf dem Friedhof Hohenkirchen zwölf Bäume mit jeweils acht Plätzen pro Baum und in Mönchehof elf Bäume mit je acht Plätzen. Die entsprechenden Gebühren sollen in einer geänderten Friedhofssatzung in der Sitzung der Gemeindevertreter am 12. Dezember festgelegt werden.

Kontakt: Wer an der „Waldruhe“ und den neuen Friedpark-Arealen in Espenau Interesse hat, erhält Infos bei Yvonne Klawon unter 05673/9993-28.

Von Stefan Wewetzer

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