Landtausch zwischen Nieste und Staufenberg: Neue Grenze rückt näher

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Volker Bouffier

Nieste. Der seit langem angestrebte Gebietstausch zwischen dem hessischen Nieste und seiner niedersächsischen Nachbargemeinde Staufenberg (Kreis Göttingen) rückt näher.

Bei einer Kabinettssitzung in Bad Hersfeld stellte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) gestern einen Gesetzentwurf für den Staatsvertrag vor, in dem der neue Verlauf der Landesgrenze geregelt werden soll.

Der Grund für den Gebietstausch: Die Sportanlagen, die Kreisschulturnhalle und das Regenrückhaltebecken der Gemeinde Nieste liegen auf niedersächsischem Gebiet. Durch den Tausch von 14,5 Hektar Land wandern sie nun nach Hessen. Mit dem Gebietstausch habe ein „jahrelanges Zuständigkeitswirrwarr im Grenzgebiet“ ein Ende, sagte Bouffier.

Bevor die Gebiete auf hessischer und niedersächsischer Seite getauscht werden können, müssen noch die Landtage in Wiesbaden und Hannover dem Staatsvertrag zustimmen. Einwohner von Nieste und Staufenberg sind von der Grenzregulierung nicht betroffen. (ket)

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