Großenritter Sportverein zieht glänzende Bilanz - Mitgliederzahlen stagnieren, aber mehr sportlich Aktive

GSV hat neue Halle fest im Blick

Ausgezeichnet für lange Treue zum GSV Eintracht Baunatal: Uwe Hoffart, stellvertretender Vorsitzender (von links), Berthold Krug, Reiner Heine, Edelgard Seidlitz, Gerhard Mager und Hartmut Landau. Fotos: Dilling

Baunatal. Bei der geplanten Sanierung der Kulturhalle Großenritte scheinen die Lichter für einen Ersatzneubau weiterhin auf Grün zu stehen, ein Projekt von voraussichtlich mehr als zehn Millionen Euro.

Er hoffe, dass die Planung für diese Variante zügig vorankomme und die Stadtverordneten die nötigen Beschlüsse fassen, sagte Heinz Bachmann, Vorsitzender des GSV Eintracht Baunatal, während der Jahreshauptversammlung seines Vereins am Wochenende in der Kulturhalle. Die Alternativen (Sanierung oder Umbau der vorhandenen Halle) fielen dahinter weit zurück, erklärte Bachmann. Von Bürgermeister Manfred Schaub (SPD) gab es da keinen Widerspruch. „Flicken hier und da, das wäre immer etwas Halbes“, sagte er.

Es gehe nun an die Detailplanung, fuhr Schaub fort. Bisher ist nur eine Studie Grundlage des Projekts. Beispielsweise muss im Einzelnen geklärt werden, wie die Parkplätze unterhalb der jetzigen Halle, wo der Ersatzneubau entstehen könnte, hinter die neue Halle verlagert werden und die Duschen und Umkleiden für Fußballer verlegt werden können. Zum Zeithorizont sagte der Bürgermeister nichts, gab aber die Zusage, den Verein und Bürger - wie schon bisher - an der Planung zu beteiligen. Bachmann hatte bei der Neujahrsbegrüßung die Hoffnung geäußert, dass wenigstens 2016 mit dem Bau begonnen werden sollte.

GSV-Vorstand Karsten Hellmuth machte deutlich, wie stark das Thema dem Verein unter den Nägeln brennt. „Wir brauchen eher mehr Hallenzeiten als weniger“, sagte er. Man könne nicht sagen, „wir wären üppig bedacht“, ergänzte Hellmuth. Dennoch heißt es ab August für den GSV und weitere Vereine zusammenzurücken, wie es Schaub ausdrückte. Dann wird die Sporthalle Hertingshausen saniert, eines von vielen weiteren Projekten der Stadt im Sportbereich.

GSV-Chef Bachmann zog für 2013 angesichts zahlreicher nationaler und internationaler Erfolge eine glänzende Bilanz seines Vereins. Der GSV sei erfolgreich dabei, ein Finanzpolster für Risiken aufzubauen, berichtete Finanzvorstand Bertold Siebert später. Die Mitgliederzahl sei von 3209 auf 3134 zurückgegangen und pendele beständig um diese Marken, berichtete Bachmann. Es übten aber mehr Mitglieder als früher im GSV Eintracht aktiv Sport aus, sagte er.

Von Peter Dilling

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