Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses in Wickenrode

Neue Heimat für Helsas Vereine

Helsa. „Es ist geschafft“, sagte Bürgermeister Tilo Küthe (SPD) in seiner Rede im Saal des neuen Dorfgemeinschaftshauses im Helsaer Ortsteil Wickenrode. „Mein Traum hat sich erfüllt.“

Die Wickenröder hatten am Wochenende gleich zwei Ereignisse zu feiern: Die Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses und den 40. Jahrestag der Gründung der Großgemeinde Helsa. Angeschlossen war der Weihnachtsmarkt, der dieses Jahr im kleinen Rahmen rund um das Gebäude stattfand.

Nach einer musikalischen Begrüßung durch die Florianfreunde mit dem „Wickenröder Lied“ übergab Bürgermeister Küthe symbolisch den Schlüssel für den Anbau des neuen Dorfgemeinschaftshauses an Gitta Brede, die ihn stellvertretend für alle Vereine entgegen nahm. „Wir haben jetzt ein Mehrgenerationenhaus“, sagte Brede. „Alle Vereine finden hier eine neue Heimat.“ Nach Kaffee und Kuchen gab das Kinderzupforchester des Mandolinen- und Gitarrenvereins Lieder wie „Jingle Bells“ und „Lasst uns froh und munter sein“ zum Besten.

Später zeigten das Akkordeonorchester, die Tanzgarde Hiddelbeerchen und die CCW-Tanzgarde ihr Können im neuen Saal.

„Durch das neue Dorfgemeinschaftshaus sparen wir künftig die Unterhaltung des alten Jugendzentrums und des Schützenhauses“, erklärte Bürgermeister Küthe. „Beide Gebäude hätten starken Sanierungsbedarf gehabt und sind nun im neuen Anbau untergebracht. Dadurch haben wir künftig nicht drei, sondern nur ein Haus zu unterhalten.“

Bilder von der Einweihung

Einweihung neues Dorfgemeinschaftshauses Wickenrode

Gerd Vogelsang, Vorsitzender des Geschichtsvereins Helsa, ließ den Zusammenschlusses zur Großgemeinde Helsa Revue passieren. Auf alten Fotos wurden Szenen aus den Dörfern gezeigt. „Was den Geschichtsverein betrifft, kann ich nur sagen, dass wir eine gute Zusammenarbeit innerhalb der Ortsteile haben“, hieß es in seiner Rede. „Der Zusammenschluss hat unserem Verein nur Vorteile gebracht.“ Auch Werner Noll vom Geschichtsverein kann sich die Situation nicht mehr anders vorstellen. „Das Ortsteildenken gibt es nur noch bei der älteren Generation“, sagte er. „Das hört in ein paar Jahren ganz auf.“

Von Theresa Ziemann

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