Skaterpark am Vellmarer Festplatz wird umgestaltet – Stadt kaufte zusätzliches Gerät für die Jugendlichen

Neue Rampe für neue Tricks

Anschaffung: So sieht sie aus, die neue Rampe für die Skaterbahn am Festplatz. Foto: nh

Vellmar. Langsam senken sich die Betonkolosse, die an den Haken eines Kranwagens hängen, auf den Festplatz an der Brüder-Grimm-Straße in Vellmar. Nachdem die verschiedenen Teile zusammengesetzt sind, werden die langen Stahlketten abmontiert, und das neue, 18 Tonnen schwere Skatergerät nimmt Gestalt an.

Vielseitig nutzbar sollte die neue Rampe werden, die den seit 1999 bestehenden Skaterpark bereichern und gut zu den anderen Geräten passen soll – so war der Anspruch, den Lukas Zündel und Felix Hölzer an das neue Element stellten. Die beiden Vellmarer fahren seit acht Jahren Skateboard und üben ihr Hobby fast jeden Tag auf dem Festplatz der Brüder-Grimm-Straße aus. „Wir wollten ein Gerät haben, das sowohl Fortgeschrittene als auch Anfänger nutzen können“, sagte Zündel. „Damit können wir sehr viele verschiedene Trickkombinationen auf dem Gerät üben.“

Die 13 000 Euro teure Rampe (Preis mit Aufbau) hat eine ebenmäßige Kante, an der mit der Achse eines Skateboards entlanggerutscht werden kann, einen Absatz, der zwei unterschiedlich hohe Ebenen miteinander verbindet und ein Geländer, das ebenfalls mit dem Skateboard angesteuert werden kann. „Der Skaterpark hat sich in den letzten Jahren bewährt“, sagte Uwe Niede vom Fachbereich Stadtentwicklung und Umwelt im Vellmarer Rathaus. „Durch die zentrale Lage ist dieser Ort ein wichtiger Treffpunkt für die Jugendlichen geworden.“ Deshalb müsse alles darangesetzt werden, die Skateranlage instand zu halten und attraktiver zu gestalten.

Deshalb hört die Arbeit nach dem Aufbau der neuen Rampe auch noch nicht auf: Der ganze Skaterpark wird in den nächsten Tagen umgebaut. „Wir wollen die Elemente neu platzieren“, sagte Hobby-Skater Felix Hölzer, der mit Lukas Zündel den Plan für die Neugestaltung des Skaterparks entworfen hat. „Bis jetzt war die Anordnung der Hindernisse ungünstig für uns und die anderen Skater.“

Eine weitere Neuerung sei das Material des Elements, erklärte Uwe Niede. „Die alten Geräte sind aus Stahl, der mit einem Kunststoffbelag versehen ist. Das neue Gerät ist aus Beton.“ Dies sei sehr viel nachhaltiger, besser zu unterhalten und die Verletzungsgefahr für die Skateboardfahrer geringer. „Es gibt keine Schrauben, die nachgezogen werden müssen, keine scharfen Kanten und keinen Kunststoff, der sich im Sommer aufheizt“, erläutert Niede.

Ab Freitag kann die neue Rampe von den Jugendlichen genutzt werden.

Von Theresa Ziemann

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