Einiges wird anders

Lokal "Fährmann" in Fuldabrück hat neuen Betreiber: Eröffnung im Sommer

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Besondere Lage: Der Fährmann liegt direkt an der Fulda und an einem Radweg. Das macht ihn zum beliebten Ausflugslokal, vor allem im Sommer.

Fuldabrück. In das beliebte Fuldabrücker Gasthaus „Der Fährmann“ zieht wieder Leben ein. Im kommenden Sommer soll der Betrieb starten. Einen festen Termin gibt es bisher nicht.

Zuletzt hatte Gregor Papavasileiou das Gasthaus direkt an der Fulda in Bergshausen betrieben, sein Pachtvertrag mit den bisherigen Eigentümern Harald und Angelika Hess war Anfang vergangenen Jahres ausgelaufen. Seitdem steht der Fährmann leer. Gekauft hat die Immobile jetzt das Unternehmen MC Group, das seinen Sitz an der Heinrich-Hertz-Straße in Kassel hat.

Ein Blick in das Gasthaus zeigt: Hier wird einiges anders. Ein neuer Boden ist bereits verlegt, die Sonnenterrasse saniert, die Roharbeiten im Küchenbereich laufen. Die Einrichtung mit neuen Möbeln, der Umbau der Theke im Gastraum und vieles mehr wird bis zur Eröffnung noch gemacht. Wenn alles fertig ist, sollen die Gäste im Fährmann „viele schöne Stunden in einer grandiosen Lage“ erleben.

Wollen das Gasthaus im Sommer eröffnen: Hinrich Könemann (von links), Wolfgang Muster und Mirko Gebauer von der Kasseler MC Group.

Und was gibt´s zu essen? „Es wird eine kleine Speisekarte geben, die passend zur Saison durch Tages- und Wochenkarten ergänzt werden wird“, sagt Wolfgang Muster, Geschäftsführer der MC Group. „Von gutem Rindfleisch, über Fisch, vegetarischen Gerichten und Kleinigkeiten ‘auf die Hand’ reiche das Angebot. Wichtig ist den Betreibern dabei vor allem, eine gute Qualität des Essens. „Wir arbeiten zurzeit an Rezepturen“, sagt Hinrich Könemann von der MC Group. Das alles soll es „zu vernünftigen Preisen“ geben.

Grundsätzlich wolle man auf die Bedürfnisse der Gäste reagieren und deshalb auch frei bei der Auswahl der Waren sein. „Wir wollen kundenorientiert, nicht lieferantendiktiert sein“, fasst Muster zusammen.

Zwei Köche werden für die Speisen sorgen. Insgesamt wird das Team im Fährmann ungefähr aus 20 Personen bestehen, erklären die Verantwortlichen. Dazu gehören Festangestellte sowie Aushilfskräfte für den Service und andere Arbeiten.

Wie die Außenflächen unterhalb des Gebäudes in Zukunft genutzt werden könnten, „wird derzeit noch geprüft“, sagt Muster. Im Raum steht beispielsweise ein Ufercafé. Die Gerüchte, dass dort ein Beach-Club entstehen soll, dementieren die Betreiber. „Wir werden hier auf keinen Fall einen Club betreiben“, sagt Muster.

Er und seine Mitstreiter wollen das Konzept des Fährmanns auf drei Beine stellen: Die bestehen aus dem klassischen Gastronomiebetrieb, der Organisation von speziellen Events wie Tagungen, Seminare und private Feierlichkeiten sowie einem Catering, zum Beispiel für die Belieferung von Kindergärten und Schulen. Im Vordergrund soll allerdings der Gastronomiebetrieb stehen.

Was die Käufer für den Fährmann bezahlt haben, wollen sie nicht verraten. Nur so viel: „Wenn alles fertig ist, werden wir den Wert der Immobilie vervielfacht haben.“

Die MC Group betreibt übrigens auch das kürzlich eröffnete Szenelokal „Jakob’s Street.Food.Bar“ an der Werner-Hilpert-Straße in Kassel.

Hier befindet sich das Lokal:

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