Schnuppertag auf dem neuen BMX-Parcours des RSC in Ahnatal: Kinder und Jugendliche sind begeistert

Neuer BMX-Parcours des RSC in Ahnatal: Wilder Ritt durchs Wellental

Gebannte Zuschauer: BMX-Fachwart Carsten Rövenstrunk (vorn links) zeigte den Kindern, die zum Schnuppertag gekommen waren, welche Kunststücke man auf dem Rad vollbringen kann. Springen war für die Anfänger an diesem Tag allerdings tabu. Fotos: Dilling

Ahnatal. Es geht schon auf zwölf Uhr zu. Eric (11) und sein gleichaltriger Freund Valentin schauen von der hohen, überdachten Startrampe des neuen BMX-Parcours des RSC Ahnatal sehnsüchtig auf die schlangenförmige, schwarz asphaltierte Strecke, die ein bisschen an eine Mondlandschaft erinnert.

Bevor Sportwart Carsten Rövenstrunk sie und die übrigen zwölf Kinder und Jugendlichen an diesem Sonntag zum Schnuppern auf ihren Rädern auf die Strecke lässt, müssen sie sich in Geduld fassen. Sicherheit geht vor. Erst werden die Räder durchgecheckt. Dann verteilen Mitglieder des RSC und Helfer vom befreundeten BMX-Verein aus Weiterstadt Schutzkleidung und Helme.

Und ohne langes Aufwärmen geht gar nichts. Die Kinder beugen den Rumpf, strecken die Arme, drehen den Kopf. Dehnübungen sind Pflicht. Denn BMX-Radfahren fordert jedes Glied des Körpers. Rövenstrunk lässt alle die steile Startrampe hinaufhopsen.

Endlich geht es auf die Strecke, das Gewirr aus Sprungtischen, Schanzen, Hubbeln, Hügeln und überhöhten Kurven. „Ihr dürft in den Steilkurven nicht zu hoch fahren, sonst fallt ihr runter“, warnt Rövenstrunk. Eric aus Kassel fragt: „Und an welchen Stellen wird gesprungen?“ „Vom Springen brauchst du erst gar nicht zu träumen. Das ist tabu. Erst einmal musst du lernen, dein Rad zu beherrschen“, belehrt ihn der Trainer Oliver Rapp aus Weiterstadt. Eric ist dennoch froh, dass er hier üben darf. Bisher seien er und sein Freund Valentin auf einer selbst gebauten Rampe im Wald an der Hessenschanze in Kassel gefahren. Da hatte der Förster etwas dagegen. Die Rampen sind inzwischen plattgemacht.

Als das Schnuppertraining schließlich losgeht, müssen die Kinder den großen Tisch, den die Profis locker überspringen und die Rampe, die an einem breiten Graben endet, meiden. Erst einmal ist die „Rhythm section“ angesagt. Dort geht es im wilden Ritt durch Wellentäler. Lars Fleck ist hinterher begeistert. „Die Strecke ist echt geil. Vielleicht trete ich in den Verein ein“, sagt er. Bisher hat er mit Freunden auf selbst gebauten Hügeln im Wald trainiert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.