Hochwasserschutz im Güterverkehrszentrum wird verbessert – Bauarbeiten kosten 300 000 Euro

Neuer Graben gegen die Fluten

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Die Bagger sind angerückt: In der George-Stephenson-Straße heben Mitarbeiter der Firma Hermanns HTI-Bau einen Bachdurchlass aus. Bauarbeiter Waldemar Birkner (von links) und Polier Thomas Brencher sorgen mit dafür, den Siechengraben an dieser Stelle auf 2,40 Meter zu vertiefen.

Lohfelden / Fuldabrück. Im Güterverkehrszentrum (GVZ) Kassel ist der Startschuss für den Ausbau und die Verlegung des von der Autobahn 7 zum Regenrückhaltebecken an der Heinrich-Hertz-Straße führenden Vorflutgrabens gefallen.

Das mehr als 300 000 Euro teure interkommunale Projekt des Zweckverbands Raum Kassel (ZRK) soll Straßenüberschwemmungen nach Starkregen im Bereich der großen Logistikhallen entgegenwirken. Die Tiefbauarbeiten sind vom Land Hessen als vordringliche Hochwasserschutzmaßnahme anerkannt worden und werden finanziell zu 71 Prozent gefördert.

„Wir mussten handeln, weil das Wasser 2009 und 2010 die Rudolf-Diesel-Straße und die George-Stephenson-Straße mehrfach überschwemmt hat und auch die Logistikhallen zu überfluten drohte“, sagte ZRK-Geschäftsführer Andreas Güttler an der Baustelle. Die Bauarbeiten haben jetzt mit dem Aushub eines Bachdurchlasses in der George-Stephenson-Straße begonnen. An dieser Stelle wird das im Siechengraben herangeführte Regenwasser künftig durch zwei riesige Betonleitungen im Durchmesser von jeweils 1,10 Meter unter der Straße durchgeführt. Der natürliche Wassergraben wird in seinem weiteren Verlauf mehrfach verlegt und durchgängig ausgebaut.

Umfang und Zeitplan der Baumaßnahme seien mit den betroffenen Unternehmen auch im Hinblick auf geänderte Zufahrten und Umleitungen abgestimmt worden, teilte Andreas Güttler mit. Die Bauarbeiten werden von der Firma Hermanns (Kassel) ausgeführt, sie sollen rechtzeitig vor den Sommerferien in Hessen abgeschlossen sein. (ppw)

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