Bauarbeiten in der Veckerhagener Straße bis Mitte Oktober – Kosten von 590 000 Euro

Neuer Kanal wird verlegt

Neues Schachtbauwerk: Vor der offenen Baugrube in der Veckerhagener Straße Polier Andreas Kirchhoff (links) und Bauleiter Gunnar Bock.

Fuldatal. Der Anschluss an den Kanal in der Grebenstraße in Ihringshausen ist erfolgt und auch die neuen größeren Stahlbetonrohre mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern quer unter der Veckerhagener Straße sind verlegt. Dies geschah in zwei Abschnitten, wie Gunnar Bock, Bauleiter vom Planungsbüro Hesse und Partner aus Kassel, sagt.

Denn damit die Durchgangsstraße zumindest halbseitig passierbar blieb, wurde zunächst die östliche Fahrbahn aufgebaggert, der Kanal verlegt, die Baugrube wieder verfüllt, der Bereich aufgebaut und die Oberfläche mit Asphalt versehen. Erst dann ging es von der Fahrbahnmitte weiter bis zum Parkstreifen westlich der Straße.

Die Baugrube mit dem neuen Kanal einschließlich Schachtbauwerk wird laut Bock mit fließfähigem Boden verfüllt. Dieser werde ohne zusätzliche Verdichtung so fest, dass er die Eigenschaften des ursprünglichen Bodens erreiche. Also könne das Material auch wieder mit einem Spaten aufgegraben werden, sollte dies erforderlich sein.

Die Methode wurde gewählt, weil es sich um „einen schwierigen Baugrund mit schlupfigem Material handelt, das sehr schwingungsempfindlich ist“, sagt der Bauleiter. Dieser fließfähige Boden wird bis zu einer Höhe von einem Meter unter der Oberfläche eingebracht. Dann erfolgt der normale Straßenaufbau unter anderem mit Frost- und Deckschicht.

In der Veckerhagener Straße wird von der Einmündung Grebenstraße bis zur Höhe Mühlenweg ein neuer Kanal auf einer Länge von 120 Metern verlegt. Und dies im Bereich des bestehenden Parkstreifen. Dennoch bleibt laut Bock die Ortsdurchfahrt im Bereich der Arbeitern aus Sicherheitsgründen halbseitig gesperrt. Ampeln regeln den Verkehr.

In Höhe Mühlenweg, wo die neuen Rohre an den bestehenden Kanal aus Richtung Schocketal angeschlossen wird, muss die Veckerhagener Straße erneut in zwei Bauabschnitten gequert werden. Es folgen noch 40 Meter Kanal im Mühlenweg, wobei der Durchmesser der Stahlbetonrohre der Mischwasserleitung von derzeit 40 bis 50 Zentimeter auf 70 Zentimeter vergrößert wird.

In der Veckerhagener Straße sollen die Arbeiten nach derzeitigem Plan Mitte Oktober abgeschlossen sein, Mitte November dann auch der erste Abschnitt im Mühlenweg, in dem auch die Wasserleitung erneuert wird. 2014 wird es dort dann weitergehen, werden die Ver- und Entsorgungsleitungen bis zur Arndtstraße erneuert.

Die Bauarbeiten in diesem Jahr sind mit Kosten von 590 000 Euro kalkuliert. (mic)

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