In der Stadt Baunatal gehen die Grundstücke aus: Drei neue Quartiere werden geplant

In Baunatal sollen neue Bauplätze geschaffen werden

+
Zuwachs im Visier: Das Kirchbaunaer Wohngebiet Russgraben (vorn im Bild) entstand ab 2005, nun wird über eine Fortführung nach Süden in Richtung Hertingshausen beraten, das heißt: Am rechten Bildrand würde es weitergehen mit dem Bauen. Im Hintergrund liegt das VW-Werk, das Bild entstand 2008. 

Baunatal. In Baunatal gehen die Bauplätze für Wohnhäuser aus – schneller als gedacht. Deshalb wird die Stadt nun planen, wo in den nächsten fünf Jahren neue Quartiere entstehen sollen.

Drei Bereiche in Großenritte, Altenbauna und Kirchbauna sind im Visier: Trineweg, Akazienallee und Russgraben. Entgegen früherer Prognosen ist die Einwohnerzahl Baunatals nicht weiter geschrumpft, sondern hat sich bei knapp 28 000 eingependelt. Das dürfte hauptsächlich auf die gute Konjunktur und den Anstieg der Beschäftigtenzahl bei VW zurückzuführen sein dürfte.

Bürgermeister Manfred Schaub nennt als weitere Gründe die gute Infrastruktur der Stadt und das umfängliche Bildungspaket von der Kinderkrippe bis zur Schule, das junge Familien anspreche.

Die Stadtverwaltung hat inzwischen vom Magistrat den Auftrag erhalten, Skizzen der drei neuen Baugebiete zu entwerfen. Auch um die Zeitschiene geht es. Die folgenden Bereiche und Abläufe stehen in Rede:

• Weiterbau am Trineweg in Großenritte, indem entlang der Nordseite der Straße in Richtung Wald weitere Ein- und Zweifamilienhäuser errichtet werden. Zeitablauf: 2013 Planung, 2014 Erschließung, ab 2015 Verkauf von Grundstücken.

• Lückenschluss entlang der Akazienallee in Altenbauna zwischen Hochhaus und Friedrich-Ebert-Schule, wo weitere Mehrfamilienhäuser hinpassen. Zeitablauf: 2014 Planung, 2015 Erschließung, 2016 Verkauf von Grundstücken.

• Verlängerung des Baugebiets Russgraben von Kirchbauna in Richtung Hertingshausen für den Bau weiterer Einfamilien- und Doppelhäuser. Zeitablauf: 2015 Planung, 2016 Erschließung, 2017 Verkauf von Bauplätzen.

Denkbar wäre auch eine Verlängerung des Russgraben-Quartiers in Richtung Altenbauna. Aber, so sagt der Bürgermeister: Diese Möglichkeit sei schon früher von den Fachbehörden abgelehnt worden, weil eine Kaltluftschneise versperrt würde.

Im Interesse der Stadt liegt es darüber hinaus, Baulücken zu schließen. Die sind alle in einem regionalen Internet-Infosystem verzeichnet. Problem sei, sagt Schaub, dass ein Teil dieser Fläche in privater Hand ist. Die Stadt habe keinen Einfluss darauf, ob die Eigentümer verkaufen. Auch sei kein Bauzwang möglich. Städtische Grundstücke veräußere man hingegen gern.

www.zrk-baulandinfo.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.