Behinderten-Einrichtung: Abkürzung bdks soll plakativer wirken – Farben erinnern an christlichen Auftrag

Neues Logo und Motto für die Baunataler Diakonie

Blau und Lila: So ist das neue Logo am Hauptsitz der bdks in Altenbauna zu sehen. Fotos: Jünemann

Baunatal. Die Baunataler Diakonie Kassel kürzt sich jetzt als bdks ab. Das soll nach Angaben des als Verein organisierten Unternehmens für Menschen mit Behinderung plakativer wirken.

Außerdem soll die Buchstabenfolge noch stärker die Historie betonen: Die Baunataler Diakonie Kassel entstand 2007 durch eine Fusion der Baunataler Werkstätten und der Diakonie-Wohnstätten Kassel. Sie hat ihren Hauptsitz weiterhin in der VW-Stadt, betreut heute 1400 geistig, seelisch und mehrfach behinderte Menschen sowie 750 Wohnplätze. 2800 Menschen sind in dem Unternehmen mit 70 Standorten in Kreis und Stadt Kassel sowie Schwalm-Eder tätig.

In dem neuen Logo mit dem Motto „Vielfalt leben“ weist das Kronenkreuz auf den christlichen Auftrag der diakonischen Einrichtung hin, die eng mit der evangelischen Kirche verbunden ist. Die Farben Blau und Violett sind diejenigen des Diakonischen Werks Deutschland.

Hoffnung sei, dass mit der Neugestaltung und der klein geschriebenen Abkürzung der Wiedererkennungswert des Logos steige, sagt Pfarrer Joachim Bertelmann, Vorstandsvorsitzender der Einrichtung. Außer für Schriftstücke, Fahrzeuge und Schilder wird das neue Signet auch im Internet verwendet.

Völlig verschwunden sind die Baunataler Werkstätten – für viele Menschen immer noch der gängige Name – aber nicht. Am Werkstättenkomplex in Altenbauna ist der Name weiterhin zu finden, jedoch verbunden mit dem neuen bdks. (ing) www.bdks.de

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