5,1 Millionen Euro wurden investiert

Neues Sozialzentrum in Espenaus Neuer Mitte ist fertig

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Mediterranes Flair: Das Seniorenzentrum vom Balkon des Hauses für die Wohngemeinschaften gesehen. Links im Bild sieht man die zwei Wohnhäuser, rechts den Flachbau der Anlauf- und Begegnungsstätte, in der Mitte den inzwischen gefüllten Teich, links daneben die noch nicht ganz fertige Boule-Bahn, rechts vom Teich das Feld für Freiluftschach.

Espenau. Anfang August zogen die ersten Senioren ein und kurz darauf konnte im neuen Sozialzentrum der Werk-Hilfe Calden in Espenaus Neuer Mitte schon eine Eiserne Hochzeit gefeiert werden.

Heinz-Dieter Rachuy (91) und Ehefrau Irmgard (92) stießen auf 65 Ehejahre an. Noch vor der offiziellen Einweihung, die am Freitag und Samstag, 6./7. September, sein wird.

Inzwischen sind alle Plätze der Anlage bis auf zwei Wohnungen belegt und auf der Warteliste stehen schon weitere 16 Senioren, erläutert Werk-Hilfe-Geschäftsführer Heinz-Dieter Olbrich die aktuelle Situation.

Denn die in mediterranem Stil gehaltene Anlage - die Farben Orange und Ockergelb dominieren - hat schnell Anklang gefunden. Vier Gebäudekomplexe gruppieren sich um einen Teich. Dazu gehören zwei dreigeschossige Wohnhäuser mit je zehn Wohneinheiten, ein zweigeschossiges Gebäude für Wohngemeinschaften mit Schwerpunkt für Menschen mit demenziellen Erkrankungen und ein Flachbau, in dem die Offene Begegnungsstätte samt Anlauf- und Beratungsstelle untergebracht ist.

Zum Freizeitangebot gehören unter anderem ein Bewegungsparcours, Freiluftschach und eine Boule-Bahn.

Zum Konzept gehört es laut Olbrich, die Bewohner an der Gestaltung ihrer Anlage und dem Leben darin zu beteiligen. So werden Hochbeete gemeinsam bepflanzt, und in der modernen Küche im Haus der Wohngemeinschaften wird zusammen gekocht.

Auch die Kinder der angrenzenden Schule und des Kindergartens Espe-Aue sollen miteinbezogen werden. So ist unter dem Motto „Jung trifft Alt“ ein Schachturnier geplant.

Mit 5,1 Millionen Euro Investitionskosten schlägt der Neubau an der Goethestraße zu Buche. Aufgebracht wurde die Summe über Zuschüsse - 1,5 Millionen Euro kamen vom Land -, Darlehen und Spenden plus einem Eigenanteil der Werk-Hilfe von 750.000 Euro.

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