Erste Gesprächsrunde: Fragenkatalog liegt allen Parteien vor

Sanierung des Vellmarer Rathauses: Ein Neutraler könnte prüfen

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Noch gehen die Lichter nicht aus: Konstruktiv verlief die erste Gesprächsrunde zum weiteren Vorgehen bei der Sanierung des Rathauses nach dem Bürgerentscheid.

Vellmar. Moderate Töne wurden nach den verbalen Scharmützeln der vergangenen Wochen in der ersten Gesprächsrunde der Fraktionen mit Bürgermeister Dirk Stochla (SPD) zur Art der Rathaussanierung angeschlagen. Als konstruktiv und harmonisch bezeichneten die Teilnehmer die Atmosphäre.

Am Ende einigte sich die Runde, bis zum nächsten Treffen am 23. Januar schriftlich ihre Positionen zusammenzufassen. Zuvor hatte der Verwaltungschef an alle Fraktionen einen Katalog mit folgenden zentralen Fragen geschickt, auf deren Basis diskutiert werden könnte:

• Sollen die Themen Rathaus und Neubau des Parkdecks, der ja auch noch ansteht, zukünftig als getrennte Projekte verfolgt werden?

• Soll auf der Basis der schon vorliegenden - von der Opposition kritisch beäugten - Studie zur Sanierung über das weitere Vorgehen diskutiert werden?

• Wenn nicht, sollen weitere Architekturbüros mit der Erstellung weiterer Studien beauftragt werden?

• Welche Zeitschiene soll verfolgt werden? Denn notwendige Planungskosten für neue Studien müssten im Haushalt veranschlagt werden.

• Welche Priorität sollen Rathaussanierung und Parkdeckneubau gegenüber der Herrichtung der asbestverseuchten Bürgerhäuser in Obervellmar und Niedervellmar haben?

Aber auch inhaltliche Varianten wurden am Donnerstagabend von der Runde im Rathaus andiskutiert.

Ein interessanter Vorschlag war nach HNA-Informationen, die schon in der vorliegenden Studie berechneten Kosten und Details zur Sanierung des Rathauses durch die Stadt Vellmar noch einmal von einer neutralen Instanz überprüfen zu lassen. Denn die Studie ist schon bezahlt, die Stadt kann mit ihr weiter arbeiten.

Haben alle Parteien ihre Standpunkte vorgelegt, müsse laut Bürgermeister Stochla, der sich als Moderator der Gespräche versteht, überprüft werden, was passt und was nicht passt. Dazu „brauche ich deutliche Signale von allen“, sagte er auf Anfrage unserer Zeitung.

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