Hospizarbeit bietet Betroffenen Hilfe an

Nicht allein sein in der Trauer

Ahnatal. Der Tod eines geliebten Menschen hat gravierende seelische Auswirkungen auf die Hinterbliebenen und droht sie aus der Bahn werfen. Denn nichts ist wie zuvor. Da hilft das intensive und vertrauensvolle Gespräch mit Gleichbetroffenen – bei fachlicher Begleitung. Die Ökumenische Hospizarbeit Ahnatal, die vom evangelischen Kirchenbezirk und der katholischen Kirchengemeinde getragen wird, bietet wieder die Möglichkeit zum Besuch eines Trauerkurses.

Perspektive fürs Leben

Das Seminarangebot richtet sich an Personen, sie sich mit ihrer Trauer intensiv auseinandersetzen wollen. Ziel: ein besseres Verständnis für das, was im Inneren geschieht. Trauerbegleiterin Erika Wetzel: „Es geht darum, die Trauer zuzulassen, um damit gut leben zu können und eine Perspektive für einen neuen Lebensabschnitt zu finden.“

Zwölf Teilnehmer

An acht Abenden besteht Gelegenheit, miteinander zu reden, zu schweigen, zu weinen, zuzuhören, wie andere mit der Krisensituation umgehen, und voneinander zu lernen. Am Beginn steht ein gemeinsames Abendessen zum Kennenlernen. Um eine vertrauensvolle Atmosphäre entwickeln zu können, handelt es sich um einen geschlossenen Kreis mit maximal zwölf Teilnehmern. Der Kostenbeitrag für den Trauerkurs: 40 Euro.

Geplanter Beginn ist am 10. Oktober, Abschluss am 16. Januar nächsten Jahres. Die Treffen sind alle zwei Wochen mittwochs von 18.30 bis 21 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Weimar, Steinweg 18. Anmeldeschluss ist am 2. Oktober. (pbb)

Kontakt: Erika Wetzel, Eichenweg 16, Ahnatal, Tel. 0 56 09/4 78 (Anrufbeantworter), Mail: geriwetzel@arcor.de

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