Niedervellmar

Barrierefreie Bushaltestellen und Übergang zum Friedhof helfen Fußgängern

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Arbeiten an der Südseite: Pflasterer Tim Sausmikat schneidet Steine zurecht für den Bürgersteig an der künftig barrierefreien Bushaltestelle am Weideweg gegenüber vom Friedhof.

Vellmar. Am Friedhof in Niedervellmar werden mit dem barrierefreien Ausbau der beiden Bushaltestellen gleich mehrere Verbesserungen erzielt. Dies sagt Dieter Ehricke, im Vellmarer Rathaus für den Straßenneubau zuständig.

So werden auch die Einmündung der Ihringshäuser Straße neu gestaltet und ein Übergang für Fußgänger und Radfahrer zum Friedhof geschaffen.

Derzeit werde auf der südlichen Straßenseite gebaut, der Verkehr über eine Ampelregelung einspurig über die stadteinwärts führende Fahrbahn geleitet. Noch in dieser Woche sollte auf der gegenüberliegenden Straßenseite am Friedhof mit dem Umbau begonnen werden, sagt Ehricke. Mit entsprechend verlegter Verkehrsführung auf der Verbindungsstraße zwischen Vellmar und Fuldatal.

In drei Abschnitten baut die Stadt Vellmar insgesamt 45 Bus-Haltepunkte um, damit die Fahrgäste barrierefrei ein- und aussteigen können. Im ersten Bauabschnitt 2012 und 2013 waren für 600.000 Euro bereits 14 umgestaltet worden. In der laufenden zweiten Phase bis 2015 werden für kalkulierte eine Millionen Euro 13 weitere Haltepunkte umgebaut.

Hierzu zählen die beiden Haltepunkte am Weideweg im Bereich des Friedhofs Niedervellmar. Dort seien die Arbeiten umfangreicher als andernorts. Denn die Straßenbehörde Hessen Mobil habe auf Haltetaschen bestanden, damit die Busse nicht auf der Fahrbahn der Landesstraße stehen und den fließenden Verkehr behindern.

Dann werde die Einmündung der Ihringshäuser Straße schmaler. Eine breite Ausfahrt war wegen des Röhrenlagers des Gasversorgers der Eon Mitte erforderlich, den es nicht mehr dort gebe, sagt Ehricke.

Eine Übergang sei sinnvoll, da ältere Besucher des Friedhofes, aber auch Radfahrer mit schwereren E-Bikes Schwierigkeiten mit den 30 Stufen der Unterführung haben. Viele gingen daher über die Straße, was schon zu Beinaheunfällen geführt habe.

Der Bereich der Querung werde beleuchtet, um die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer und damit die Sicherheit von Fußgängern zu erhöhen. Gleichzeitig erhoffe sich die Stadt, dass sich nach dem kompletten Umbau auch die Verkehrsgeschwindigkeit reduziere und das geltende Tempo 70 eingehalten werde, sagt Ehricke. Und: „Die Arbeiten am Weideweg sollten Ende Oktober, bei ungünstigem Wetter bis Mitte November abgeschlossen sein.“

Von Michael Schräer

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