Etatentwurf für 2014 rechnet sogar mit 4647 Euro Überschuss - Steuern bleiben gleich

Nieste erwartet schwarze Null

Nieste. So etwas hat in den Rathäusern des Landkreises heutzutage Seltenheitswert: Für das kommende Jahr rechnet die Gemeinde Nieste bei Einnahmen von 2,748 Millionen und Ausgaben von 2,743 Millionen mit was? Genau! Mit einem Überschuss von genau 4647 Euro.

„Wir planen mit einer schwarzen Null“, freute sich denn auch Bürgermeister Edgar Paul (SPD), als er am Mittwochabend dem Parlament den Etatentwurf 2014 vorstellte. Alle Steuern bleiben danach unverändert. Paul: „Wir haben damit nach wie vor die niedrigsten Hebesätze aller Kommunen im Kasseler Osten.“ Trotzdem steigen die Erträge aus den Grundsteuern und der Gewerbesteuer.

Dem schmalen Haushaltsbudget der kleinen Gemeinde entsprechend bewegen sich auch die Investitionen auf niedrigem Niveau: Maßnahmen im Hoch- und Tiefbau werden mit 23 500 Euro veranschlagt, eine eventuell nötige Pumpe für den Tiefbrunnen würde 9000 Euro kosten.

Viel Geld für Feuerwehr

Gewichtigster Brocken aber wird im kommenden Jahr die Feuerwehr: Im Januar wird das neue, 100 000 Euro teure Tanklöschfahrzeug in Dienst gestellt, außerdem wird die Wehr auf Digitalfunk umgestellt. Das kostet Nieste weitere 39 000 Euro.

Noch in diesem Jahr wird die Gemeinde für 25 000 Euro ein Häuserensemble an der Ecke Kasseler/Kaufunger Straße in der Dorfmitte kaufen. 25 000 Euro sollen im kommenden Jahr für den Abriss von Nebengebäuden und den Einbau einer neuen Heizung ausgegeben werden.

Der Schuldenstand Niestes wird sich zum Ende des kommenden Jahres um überschaubare 34 000 auf dann 1,883 Millionen Euro erhöhen. (tom)

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