Alter Brunnen wird neu gemauert

Winterpause: Schneefall behindert die Bauarbeiten für das Nahversorgungszentrum in Nieste. Erste Fundamentgräben sind gezogen. Der alte Brunnen (links vorn im roten Kreis) wurde bei den Abrissarbeiten beschädigt. Foto: Bachmann / nh

Nieste. Die Gemeinde Nieste will das geplante Nahversorgungszentrum in der Ortsmitte durch eine parkähnliche Fläche aufwerten. Integriert werden soll dabei auch ein alter Brunnen.

Doch just dieser gemauerte Brunnen wurde bei den Abrissarbeiten des Gasthauses Ketzer stark beschädigt. „Die Abrissfirma hat ihn mit dem Bagger umgeschubst“, sagte Bürgermeister Edgar Paul (SPD) der HNA. Der Brunnen aus Natursteinen werde aber wieder aufgemauert. Er liegt in der Nähe des geplanten Cafés mit 40 Sitzplätzen im Innenbereich und einigen Tischen im Freien. „Der alte Brunnen stand neben der Traditionsgastwirtschaft Ketzer. Da haben sich früher die Leute die Fußballschuhe gewaschen“, berichtete der Bürgermeister. Außer dem Brunnen sollen auch alte landwirtschaftliche Geräte in dem Freibereich aufgestellt werden, die in Nieste gefunden wurden.

Winterpause 

Zurzeit herrscht Ruhe auf der großen Baustelle im Ortszentrum von Nieste, angesichts des Wintereinbruchs hat die Baufirma eine Pause eingelegt. Doch ab Montag werden die Arbeiten für das Nahversorgungszentrum weitergehen, sagte Bürgermeister Paul. Der Zeitplan ist eng gefasst, im September soll das 3,3 Millionen Euro teure Einkaufszentrum fertig sein.

Als Nächstes werden die Gräben für die Fundamente weiter ausgehoben und für die Betonierung vorbereitet. Beim Ziehen der Gräben hatte es Schwierigkeiten gegeben, sie liefen voll Wasser. „Wir befinden uns hier auf dem Niveau der Nieste“, erläuterte der Bürgermeister. Nun müssen die Gräben mit einer Drainage trockengelegt werden.

42 Firmen haben Interesse 

Das Bauamt der Gemeinde befasst sich bereits mit den weiteren Bauschritten. So wurden die Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten ausgeschrieben. 42 Firmen bekundeten insgesamt ihr Interesse, man habe für jeden Bereich 15 Firmen aus der weiteren Region aufgefordert, Angebote abzugeben, so Paul.

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