Alm-Gaudi auf dem Sensenstein

Dorfrocker gaben Konzert in Großsporthalle bei Nieste 

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Megasause zum 44.: Hunderte feierten mit den Dorfrockern am Sensenstein.

Nieste. Ohne kariertes Hemd fällt man am Samstagabend fast schon unangenehm auf am Sensenstein. Dort nämlich hat der Niester Carnevals Club zu seinem 44. Bestehen die Großsporthalle in eine zünftige Partyarena verwandelt, in der die Feierschar schon zu früher Stunde munter mit der „Grimmsteig Alm Musi“ singt und tanzt, dabei stolz Dirndl und Lederhosen zur Schau stellt und das Bier in Strömen fließen lässt.

Alles andere würde auch irgendwie nicht passen, feiern sich die Jecken schließlich warm für die wohl coolsten Brüder, die die deutsche Musiklandschaft zu bieten hat: die Dorfrocker. Und die lassen dann auch nicht lange auf sich warten und schicken um 20:11 Uhr nicht ohne Grund ein „fasten your Lederhosen“ durch die mächtigen Lautsprecher, wobei dies weniger als Aufforderung zum Anschnallen, sondern vielmehr zum Festhalten des feschen Beingewandes zu verstehen ist. Angeschnallt ließe es sich auch nur halb so gut tanzen und springen, was die Dorfrocker ihren Fans in der fast vollen Halle von der ersten Sekunde an abverlangen.

„Auf das Leben, das ist schön, auf die Frauen, auf das Bier“, singt Frontmann Tobi Thomann da, der mit seinen Brüdern Philipp und Mark und einer Mischung aus Volksmusik, Rock sowie Schlager in schöner Regelmäßigkeit echte Megastars von den vorderen Rängen der Charts pustet und dabei zeigt, was echte Dorfkinder drauf haben.

„Alm-Alarm“ und „Remmi-Demmi“ heißen nicht nur zwei ihrer Alben, die Titel sind Programm, auch zur Geburtstagssause des Niester Carnevals Clubs, und das von der ersten bis zur letzten Sekunde. Der Hit „Und ab geht die Lutzzzi“ darf da ebenso wenig fehlen wie „Aloha heja he“, dass das Bruder-Trio kurzerhand von Kollege Achim Reichel ausleiht und mit fränkischem Spitzbuben-Charme zum Stimmungskracher werden lässt. Hunderte Arme winken im Takt hin- und her, und die Dorfkinder im Publikum wachsen mit ihren Rockern zum wohl größten Chor zusammen, den der Sensenstein je gesehen und gehört hat. Das macht Spaß, das bringt Freude. Bier und Schweiß fließen um die Wette, wenn die „Die Glöcknerin von Dingolfing“ mit dem „Freibierotto“ die Bühne im Sturm nimmt und ein für alle mal klar stellt: Dorfkinder sind einfach cool, vor allem, wenn sie so rocken wie die sympathischen Brüder aus Unterfranken. Info: Die Dorfrocker geben auch beim „Airport Gaudi“ am 1. April, 20 Uhr, am Kassel Airport in Calden ein Konzert. Karten gibt es beim HNA-Kartenservice und im Internet. www.dorfrocker-calden.de.

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