Nach Starkregen Ende Juli

Flutschäden belasten Niestes Haushalt - Sanierungskosten in Höhe von 46.000 Euro

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Unwetter Ende Juli sorgen für zusätzliche Kosten im Haushalt: Die Wassermassen fluteten auch den Eingangsbereich des Supermarktes in Nieste.

Nieste. Nach dem Starkregen Ende Juli rechnet die Gemeinde Nieste mit Sanierungskosten in Höhe von etwa 46.000 Euro.

Die Unwetter mit Platz- und Starkregen, die Ende Juli sintflutartig über Nieste hereingebrochen sind (HNA berichtete), hinterlassen bleibende Schäden und belasten die Haushaltskasse der Gemeinde zusätzlich.

Bürgermeister Edgar Paul (SPD) informierte die Parlamentarier in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung am Mittwoch über das Ausmaß der Schäden. Besonders betroffen waren Bereiche im Neubaugebiet. Hier wurden Gräben überflutet und Ackerraine weggespült. Im Bereich der Teichmühle wurde ein Wirtschaftsweg unterflutet – 100 Meter Asphaltdecke brachen weg. Ähnlich an den Koi-Teichen: Auch dort muss die Straßendecke erneuert werden. Zusätzlich soll eine Stützmauer errichtet werden.

Auch die Dorfmitte wurde in Mitleidenschaft gezogen. Platzregen ließ die Kanalisation überlaufen, Wassermassen sammelten sich in der Witzenhäuser- und Kasseler Straße und drangen in die Sparkasse sowie den Supermarkt ein. Sichtbare, direkte Schäden entstanden nicht, berichtete Paul, erklärte aber, dass Druckmessungen in der Kanalisation durchgeführt werden müssen, da an den Verbindungsmuffen durch den starken Wasserdruck Schäden entstanden sein könnten. Hier wolle man kein Risiko eingehen. „Die Einsätze der Feuerwehren aus Nieste, Kaufungen und Niestetal, die bis in die Nacht gingen, haben noch größere Schäden verhindern können“, führte Paul aus.

Auf welche Höhe sich letztlich die Sanierungskosten belaufen, könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau sagen. „Wir rechnen mit mehr als 46.000 Euro zusätzlichen Haushaltskosten“, erklärte er.

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