Nur die Bambini-Wanderung war schlechter besucht als in den Vorjahren

Mit 450 Wanderern: Veranstalter der Grimmsteig-Tage ziehen positive Bilanz

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Nieste. Alle hatten dasselbe Ziel: Die Königsalm in Nieste. 450 Wanderer – vom Anfänger bis zum Geübten und vom Schulkind bis zum Pensionär – nahmen am Wochenende an den Grimmsteig-Wandertagen teil. Die Bilanz der Veranstalter: Positiv.

„Auf allen Hauptwanderstrecken hatten wir einen Zuwachs an Wanderern“, sagt Grimmsteigtouristik-Geschäftsführer Helmut Lippert auf Nachfrage der HNA. Einzig die Bambini-Wanderung am Sonntag war, vermutlich wegen des unbeständigen Wetters, mit etwa 42 Teilnehmern schlechter besucht als in den Vorjahren.

Insgesamt habe es 16 Starts an elf verschiedenen Standorten gegeben. 120 freiwillige ehrenamtliche Helfer hätten für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Laut Lippert habe man anhand der Erfahrungen der letzten Jahre den Orga-Bereich neu strukturiert. „Das wirkte sich sehr positiv aus, weil die Arbeiten so effizienter gestaltet werden konnten.“

Feuerwehren halfen mit

Für den Transport sorgte der NVV mit bereitgestellten Bussen und Fahrplanerweiterungen auf der Strecke Kaufungen-Nieste. Sponsorenfahrzeuge der Firmen Volvo-Hetzler, Glinicke-Peugeot, der Gemeinden Kaufungen, Helsa, Lohfelden und Söhrewald fuhren die Wanderer auf die Strecke und holten diese wieder zurück.

Für den Transport von etwa 2,5 Tonnen Getränken und Lebensmitteln sorgten die Freiwilligen Feuerwehren Kaufungen, Helsa, Hessisch Lichtenau, Lohfelden und Söhrewald. „Das gute Vorbereitungsangebot und die intensive Betreuung auf der Strecke führten dazu, dass nur neun Wanderer nicht das angestrebte Ziel erreichten“, berichtet der Geschäftsführer.

Anne Huck als Frau Holle in Hessisch Lichtenau: Weniger Kinder als sonst nahmen an der Bambini-Wanderung der Grimmsteigtage am Sonntag teil. Foto: privat

Ein paar mehr Wanderer habe man sich auf dem neuen Energieweg erhofft, sagt Lippert. Etwa 20, eher jüngere Teilnehmer, seien mitgewandert. Wie berichtet, können sich Wanderer dort 54 Kilometer auf die Spuren der erneuerbaren Energien begeben. Hintergrund der Tour ist das Vorhandensein zahlreicher Windparks im Osten des Landkreises Kassel. Der Energieweg beginnt in Lohfelden, verbindet die Windparks Warpel, Stiftswald, Rohrberg sowie Kreuzstein und endet auf der Königs-Alm bei Nieste.

Schon wenige Tage nach dem Ende der diesjährigen Grimmsteigtage beschäftige man sich nun mit dem kommenden Jahr. Wichtiger Aspekt sei die Fußball-WM. Zwei Dinge seien aktuell im Gespräch: Ob es nötig ist, den Termin 2018 zu verlegen und wie man die Weltmeisterschaft damit verbinden kann. „Wir haben gute Vorschläge“, kündigt Lippert an. Und weist daraufhin, dass sich auch in der Gesamtzahl der zu bewanderenden Kilometer etwas ändern könnte.

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