Musikschüler lassen Puppen tanzen

Musical in Nieste: Muppets treffen Wickie

Bei den Proben: Die niedlichen aus Socken hergestellten Muppet-Figuren werden in dem Musical „Wickie und die starken Musiker in der verfluchten Karibik“ eine Rolle spielen. Fotos: Wienecke

Nieste/Kreis Kassel. 41 Teilnehmer der Musikwoche der Musikschule Söhre - Kaufunger Wald führen ein Musical auf.

Das Stück heißt „Wickie und die starken Musiker in der verfluchten Karibik“. Die Vorstellung ist am Donnerstag, 2. April, ab 16 Uhr in der Jugendburg und Sportbildungsstätte Sensenstein bei Nieste. Allerdings steht bislang noch nicht fest, ob die Veranstaltung in der Aula oder der Turnhalle stattfinden wird. „Das hängt mit der Größe der Kulissen zusammen“, erläuterte Reinhard Schneider (58), Leiter der Musikschule.

Aus „Hits aus der Glotze“ und aus TV-Serien und Filmen erarbeiteten die Acht- bis 14-Jährigen, die aus Nieste, Niestetal, Kaufungen, Lohfelden, Söhrewald, Fuldabrück, Helsa und Kassel kommen, ein Konzept. Sie wurden dabei von sechs Betreuern der Musikschule unterstützt. Die zehnjährige Aimee hat ein Plakat entworfen und gemalt, das den kleinen Wikingerjungen Wickie zeigt. Mit Mattes (10) und Annika (9) präsentiert sie ihr Werk, das sie gerade fertiggestellt hat. Allerdings ist der kecke Wikingerhut, den Mattes aufgesetzt hat, wohl noch nicht ganz trocken.

Sebastian Schilling (36), der stellvertretende Leiter der Musikschule Söhre -Kaufunger Wald, die an sechs Standorten knapp 1000 Schüler unterrichtet, bespricht die Rollenverteilung. Schließlich will nicht jeder junge Darsteller auch einen Bösewicht verkörpern. Neben dem Bezug zum Kinofilm „Fluch der Karibik“ spielen auch selbst gemachte Muppet-Figuren Rollen in dem Musical. Sie wurden aus Socken hergestellt. Einige von ihnen sind kleine Mäuse oder haben endlos lange, goldene Haare wie Rapunzel.

„Morgens üben alle im Chor, dann folgen Proben in verschiedenen Instrumentengruppen “, berichtet Reinhard Schneider, der die Musikwoche seit 40 Jahren organisiert und sich freut, dass in diesem Jahr 14 Teilnehmer mehr als im Vorjahr mit dabei sind. „Die Kreisjugendpflege des Landkreises beteiligt sich an den Kosten“, erläutert er. Nach der Mittagspause geht es mit der Arbeit an den Kulissen weiter. In ihrer Freizeit können die Jugendlichen das hauseigene Schwimmbad nutzen oder das Tanzen erlernen.

Von Bettina Wienecke

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