Lebensmittel, Bank und Einkaufspassage

Nahversorgungszentrum  kommt: 2,9 Millionen Euro für neue Mitte von Nieste

Hier wird gebaut: In der Mitte von Nieste entsteht ein Nahversorgungszentrum. Foto: Wohlgehagen

Nieste. Jetzt steht es fest: Auf dem Gelände des ehemaligen Gasthauses „Zum Niestetal" in Nieste entsteht ein Nahversorgungszentrum mit Lebensmittel- und Getränkemarkt, Bankfiliale und einer kleinen Einkaufspassage. Die Gemeindevertretung votierte einstimmig für das mit insgesamt 2,9 Millionen Euro veranschlagte Projekt

Es soll Hand in Hand mit dem Inhaber des bestehenden Edeka-Marktes realisiert werden. Mit dem Bau des neuen Zentrums für Nieste soll laut Bürgermeister Edgar Paul (SPD) noch vor dem Wintereinbruch begonnen werden.

„Die Ausgangslage für die Gemeinde ist durch den Investor günstiger geworden“, sagte Gemeindevertreter Klaus Bossmann (SPD) während der Beratung vor zahlreichen Zuhörern.

Die Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses, Susanne Schmidt-Osterberg, erwartet zukunftsfähige, zu Fuß erreichbare Einkaufsmöglichkeiten und viel Zuspruch auch von Kunden aus den Nachbargemeinden. Paul habe jüngere und ältere Menschen im Blick, um Nieste attraktiv zu halten und konkurrenzfähig auszubauen. Das sei mit einem „Dorflädchen“ nicht erreichbar. Das Nahversorgungsprojekt werde voraussichtlich mit mehr als zwei Dritteln aus dem Dorfentwicklungsprogramm gefördert. Er sei „vorsichtig optimistisch“, dass der Förderbescheid schnell eintreffe, sagte der Bürgermeister.

Edeka wird wachsen 

Die Baupläne des Kaufunger Architekten Joachim Döring sehen vor, dass der jetzt 450 Quadratmeter große Edeka-Markt von Alexander Hartung mit Getränkemarkt, Drogerieabteilung und Metzgerei auf eine Verkaufsfläche von insgesamt 1200 Quadratmeter wachsen wird. Außerdem siedeln die Kasseler Sparkasse, die Bäckerei Hermann und der Lotto-Toto-Laden mit der Post in das neue Zentrum um.

Die Gemeinde tritt als Bauherr und Vermieter der neu geschaffenen Flächen auf. Vorgesehen sei, dass der Edeka-Markt-Inhaber den Komplex nach zwölf Jahren von der Gemeinde erwerbe, sagte der Bürgermeister.

Ob weiteren Mietern Vorkaufsrechte eingeräumt werden, ließ Paul offen. (ppw)

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