Nahversorgungszentrum Nieste wird am 22. Oktober eröffnet

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Endspurt: Heike Baron-Brüssing (von links), Brigitte Kühlborn und Dagmar Stanoschek füllen bereits die Regale des Supermarkt-Neubaus.

Nieste. Endspurt auf der Großbaustelle - am kommenden Donnerstag wird das neue Nahversorgungszentrum in der Ortsmitte von Nieste feierlich und mit diversen Aktionen eröffnet.

Das neue „Herz“ des Niester Nahversorgungszentrums schlägt schon: Die EAM Netz Mitte hat am Rande des Parkplatzes eine Trafostation errichtet und angeschlossen, die das künftige Einkaufs- und Erlebnisparadies in der Dorfmitte mit elektrischem Strom versorgt. Sie hat 200 Kilowatt Leistung, vorher waren es nur 80 Kilowatt. Doch drinnen in dem Komplex wird noch unter Hochdruck gehämmert, gesägt und montiert.

Bis zu 50 Handwerker sind am Endspurt für das neue Nahversorgungszentrum beteiligt, das am Donnerstag, 22. Oktober, mit einem Empfang und zahlreichen Aktionen der Mieter feierlich eröffnet werden soll. „Das ist eine logistische Herausforderung“, sagt der Architekt und Bauleiter Joachim Döring.

Post und Lotto erst im Januar

Die Bäckerei mit Café, die Sparkassenräume mit dem Geldautomaten, die Metzgerei, die Büros, die Sanitärräume und natürlich der neue Edeka-Supermarkt sollen bis dahin fertig sein. Nur die Postannahme und das Lottogeschäft werden erst im Januar ins neue Zentrum einziehen.

Rundgang durch die Baustelle: Architekt Joachim Döring (von links) und Marktleiter Alexander Hartung schauen zu, wie Jürgen Bayer die Decke der Metzgerei verkleidet.

Edeka-Betreiber Alexander Hartung ist optimistisch. Seine Mitarbeiter räumen bereits die ersten Regale mit neuer Ware ein, der Einbau der drei Kundenkassen kommt zügig voran. Die Verkaufsfläche des Marktes wird sich um mehr als die Hälfte auf 1000 Quadratmeter verdoppeln. Das Sortiment soll von 10.000 auf 15.000 Artikel wachsen. „Wir nehmen auch vegane Lebensmittel in unser Angebot“, sagt Hartung.

Doch vorher müssen die alten Verkaufsräume renoviert und umgebaut werden. Deshalb vollzieht sich jetzt ein Umzug in Etappen. Nach und nach wird umsortiert, vor Weihnachten soll der gesamte neue Markt fertig werden. Die Baustelle ist für die Kunden ein Handicap, manchmal sind Parkplätze von Baufahrzeugen blockiert. Im September habe er es am Umsatz gemerkt, sagt Hartung und bedankt sich für das Verständnis seiner Kunden. Er habe auch viel positive Resonanz erfahren.

Die Gemeinde ist Hausherr und Vermieter im neuen Nahversorgungszentrum. Einnahmen erhält sie auch aus der Verpachtung des Dachs, wo die Energiegenossenschaft Niestetal eine Fotovoltaikanlage errichtet hat, deren Strom im Einkaufszentrum verbraucht wird. Die Verträge seien so gestaltet, dass er ein „ordentliches Betriebsergebnis“ erwarte, sagt Helmut Lippert von der Gemeindeverwaltung. Vor allem aber gehe es darum, den vielen neuen Familien in Nieste ein gutes Versorgungsangebot zu machen. Schließlich habe Nieste in den vergangenen zehn Jahren 200 neue Bauplätze zur Verfügung gestellt.

Das neue Zentrum soll nicht nur ein Ort zum Einkaufen werden, sondern ein Treffpunkt und Erlebnisort für die Bürger. Im großzügigen Eingangsbereich werde es monatliche Veranstaltungen oder Ausstellungen geben, sagt Lippert. Und das Café mit seiner Terrasse werde einfach märchenhaft. Mehr will Lippert nicht verraten.

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